DFB-Kinderfußball-Tour beeindruckt auch die Nationalmannschaft

DFB-Kinderfußball-Tour beeindruckt auch die Nationalmannschaft

09.06.2024 12:00

Mehr als 12.000 teilnehmende Kinder, rund 2000 Teams, strahlende Augen an allen Standorten und riesige Vorfreude auf die EURO – das war die Kinderfußball-Tour von DFB und Volkswagen. Über drei Monate machte der Kinderfußball mit Unterstützung der beteiligten Landesverbände an 23 Schauplätzen Station – angefangen in Wolfsburg bis hin zum großen Finale am DFB-Campus in Frankfurt. Allein dort waren am Samstag zum Abschluss inklusive Trainer*innen und Eltern insgesamt 2000 Menschen vertreten, um den Fußball zu feiern, sich auf die EM im eigenen Land einzustimmen und sich ein Bild von den neuen Spielformen in der G-, F- und E-Jugend zu machen.

Rudi Völler zeigt sich mit der Nationalmannschaft im Team Base Camp in Herzogenaurach beeindruckt. Der DFB-Sportdirektor sagt: "Es ist großartig, diese Begeisterung zu spüren. Die Kinderfußball-Tour war eine wunderbare Einstimmung auf die EURO im eigenen Land. Die enorme Zahl an Kindern, Eltern, Trainerinnen und Trainern, die daran teilgenommen haben, zeigt die große Leidenschaft für den Fußball in Deutschland. Außerdem hat die Kinderfußball-Tour noch einmal unterstrichen, wie gut die neuen Spielformen funktionieren und wie sinnvoll sie für unsere Jüngsten sind."

Prominente Besucher*innen auf der Tour dabei

Regelmäßig schauten prominente Gesichter aus der deutschen Fußballfamilie bei der Kinderfußball-Tour vorbei. Den Auftakt in Wolfsburg begleiteten Nationalspielerin Jule Brand, DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig und Hannes Wolf, DFB-Direktor für Nachwuchs, Training und Entwicklung. Beim Abschluss am DFB-Campus suchte unter anderem Europameisterin Lena Lotzen den Austausch mit der Basis.

Weitere bekannte Namen bei der Kinderfußball-Tour: Europameister Steffen Freund, Weltmeister Uwe Bein, Bernard Dietz als Kapitän der Europameister-Mannschaft von 1980, U 19-Nationaltrainer Christian Wörns, Olympiasiegerin Melanie Behringer, David Odonkor, Stefan Effenberg, Giovane Elber und Trainerlegende Hermann Gerland.

Neue Spielformen ab der neuen Saison verbindlich

Achim Schaible, CEO Volkswagen Deutschland, zeigt sich sehr zufrieden: "Mehr als 12.000 Kinder und 2000 Teams – das sind Zahlen, die uns sehr stolz machen. Schließlich haben wir uns vorgenommen, den Fußball in seiner gesamten Breite zu unterstützen. Zusammen mit dem DFB ist es uns gelungen, die neuen Spielformen erlebbar zu machen und die Vorfreude auf die Europameisterschaft auch beim Nachwuchs zu entfachen. Besonders freut uns, dass wir die Kinderfußball-Tour auch zu allen Produktionsstandorten von Volkswagen in Deutschland bringen konnten."

Ob Kassel, Zwickau oder Braunschweig, ob Berlin, Erfurt oder Karlsruhe, ob Amateursportplatz in Reken oder das Vereinsgelände des FC Bayern München an der Säbener Straße: Mittelpunkt war an allen Terminen ein Kinderfußball-Festival für die Fünf- bis Elfjährigen mit ihren Amateurvereinen. Zum Einsatz kamen die neuen Spielformen im Kinderfußball, die kleinere Teams, kleinere Spielfelder und viele Ballaktionen für jedes Kind beinhalten.

Die Kinderfußball-Reform war im Anschluss an eine mehrjährige Pilotphase im März 2022 vom DFB-Bundestag einstimmig beschlossen worden. Nach abgeschlossener Übergangsperiode gelten die neuen Spielformen für G-, F- und E-Jugend ab der neuen Saison bundesweit verbindlich. 

Weitere Stimmen zur Kinderfußball-Tour von DFB und Volkswagen: 

Jule Brand (Nationalspielerin): "Die Stimmung ist super. Die Kids wollen gewinnen, sie wollen immer ein Feld aufsteigen. Mir hätten die neuen Formate als Kind auch gefallen. Ich habe solche Turniere immer geliebt. So bleiben die Kids länger am Ball." 

Andreas Rettig (DFB-Geschäftsführer Sport): "Die Kinderfußball-Tour macht Vorfreude auf die EURO und Lust auf den Fußball insgesamt. Wenn man diese Begeisterung sieht, ist das einfach wunderbar. Alle spielen, alle haben Ballkontakte, alle haben Freude." 

Hannes Wolf (DFB-Direktor Nachwuchs, Training und Entwicklung): "Wir wissen, dass die kleinen Spielformen tolle Formate für die Kids sind, aber es ist immer wieder schön, es vor Ort auch selbst zu erleben. Man hört die ganze Zeit den Jubel der Kinder. Es fallen Tore, es gibt Zweikämpfe, Dribblings, alles, was den Fußball ausmacht."