DFB-Team

 Ticker: Neuendorf begrüßt Teams und Fans
14.06.2024 09:00 Uhr

Ticker: Neuendorf begrüßt Teams und Fans

Die Vorbereitung auf die Heim-Europameisterschaft (14. Juni bis 14. Juli) geht zuende, jetzt wird es für die deutsche Nationalmannschaft ernst. Denn heute (ab 21 Uhr, live bei MagentaTV und im ZDF) steigt das EM-Eröffnungsspiel gegen Schottland in München. Der DFB.de-Ticker hält die Fans des viermaligen Welt- und dreimaligen Europameisters mit den neuesten Infos rund ums Team auf dem Laufenden.

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Neuendorf beim Opening Dinner: "Europäisches Fest des Fußballs feiern"

Heute Abend (ab 21 Uhr, live im ZDF und bei MagentaTV) eröffnet die deutsche Nationalmannschaft mit dem Spiel gegen Schottland die Heim-Europameisterschaft. Am Donnerstagabend fand in München bereits das offizielle "Opening Dinner" statt, in dessen Rahmen unter anderen DFB-Präsident Bernd Neuendorf und UEFA-Präsident Aleksander Ceferin die teilnehmenden Mannschaften und Fans aus ganz Europa in Deutschland begrüßten. Neben Neuendorf und Ceferin hielten auf der Galopprennbahn München-Riem auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser, der bayerische Innenminister Joachim Herrmann und die 3. Münchner Bürgermeisterin Verena Dietl Reden.

Neuendorf sagte: "Zum zweiten Mal dürfen Deutschland und der DFB diesen faszinierenden Wettbewerb, der nicht nur einen ganzen Kontinent bewegt, sondern weltweit für Begeisterung sorgt, ausrichten. Und dennoch ist es eine ganz besondere Premiere. Denn zum ersten Mal findet das Turnier in ganz Deutschland statt - mehr als drei Jahrzehnte nach der deutschen Wiedervereinigung. Es ist für Deutschland und den DFB also ein ganz besonderes Glück und Privileg, Mannschaften aus ganz Europa und Millionen Fußballfans aus vielen verschiedenen Ländern der Welt bei uns begrüßen zu dürfen."

Weiter sagte der DFB-Präsident: "'United by football. Vereint im Herzen Europas' – dieses Turniermotto, das vor sechs Jahren schon der Slogan unserer erfolgreichen EM-Bewerbung war, trifft in ganz besonderem Maße auf die UEFA EURO 2024 zu. Ich bin sicher: Die einzigartige Kraft des Fußballs, die Menschen über vermeintliche und tatsächliche Grenzen hinweg zusammenführen kann, wird in den kommenden vier Wochen in ganz Deutschland sicht- und spürbar sein. Wir wollen und werden gemeinsam mit Ihnen allen ein europäisches Fest des Fußballs feiern. Und wir werden zeigen, dass sportliche Großveranstaltungen auch nachhaltig organisiert werden können. Wir setzen Standards, die kommenden Generationen zugutekommen."

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Gutes Omen? Turpin pfeift Deutschland gegen Schottland

Gutes Omen für die deutsche Nationalmannschaft: Der erfahrene französische Schiedsrichter Clement Turpin leitet heute (ab 21 Uhr, live im ZDF und bei MagentaTV) das Eröffnungsspiel der EURO 2024 in München zwischen Gastgeber Deutschland und Schottland. Unter der Leitung des 42-Jährigen hat die deutsche Auswahl noch keins ihrer vier Spiele verloren. Drei Siege und ein Remis stehen dabei zu Buche: Mit dem WM- und EM-Referee an der Pfeife gab es 2015 in der EM-Qualifikation ein 2:0 in Georgien, bei der EM 2016 ein 1:0 im Gruppenspiel gegen Nordirland und ein 1:0 im Jahr 2021 in der WM-Qualifikation in Rumänien. Zudem leitete Turpin das 2:2 im Länderspiel gegen Argentinien 2019.

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DFB-Team in München eingetroffen

Die deutsche Nationalmannschaft ist am Ort ihres EM-Eröffnungsspiels eingetroffen. Bundestrainer Julian Nagelsmann und seine Spieler bezogen nach einer mehr als zweistündigen Busfahrt von Herzogenaurach nach München ihr Hotel in Unterschleißheim. Dabei wurden sie von etwa 70 jubelnden Fans mit Deutschland-Fahnen empfangen. Nagelsmann und die Spieler nahmen sich im Anschluss Zeit für Bilder und Autogramme. Die DFB-Auswahl bestreitet am Freitag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) das Turnier-Auftaktspiel gegen Schottland. Unmittelbar nach dem Schlusspfiff geht es mit dem Bus zurück ins EM-Quartier bei Partner adidas. Weitere Gegner in der Gruppe A sind Ungarn (19. Juni/Stuttgart) und die Schweiz (23. Juni/Frankfurt).

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Andreas Rettig besucht Förderschule

Die Achtenbeckschule in Herten ist im EM-Fieber. Seit heute sogar noch ein ganzes Stück mehr. Denn am Mittwoch hatte sich die städtische Förderschule mit den Förderschwerpunkten Lernen, emotionale und soziale Entwicklung und Sprache an den DFB gewandt und die große Begeisterung und Unterstützung der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte für die Nationalmannschaft bei der Heim-EM übermittelt. Am Donnerstag schaute dann prompt überraschend Andreas Rettig, DFB-Geschäftsführer Sport, vorbei, um im Namen des DFB und der Mannschaft Danke zu sagen - bei den Schülerinnen und Schülern der Klassen 1 bis 10, die die Achtenbeckschule besuchen, und bei Schulleiter Tobias Gahlen und dem stellvertretenden Schulleiter Christian Widlak. Rettig hatte in Herten, ganz in der Nähe der beiden EM-Spielorte Gelsenkirchen und Dortmund gelegen, Trikots, ein Unterschriftentrikot und weitere Fanartikel der Nationalmannschaft mitgebracht. "Es ist ganz großartig, was die Schule zur EM und für unsere Nationalmannschaft auf die Beine stellt. Es war klasse, die Vorfreude auf unsere Heim-EM vor Ort zu erleben", sagte Rettig.

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Mannschaftsfoto, Abschlusstraining, Umzug und PK

Die Nationalmannschaft zieht um an den ersten EM-Spielort: Am heutigen Donnerstag macht sich das DFB-Team per Bus von Herzogenaurach aus auf in die rund 180 Kilometer entfernte Stadt Unterschleißheim vor den Toren Münchens und bezieht dort ihr Teamhotel. In München steigt am Freitag (ab 21 Uhr, live im ZDF und bei MagentaTV) das Eröffnungsspiel der Heim-Europameisterschaft gegen Schottland. In der Arena findet heute Abend um 18.45 Uhr bereits die Abschlusspressekonferenz mit Bundestrainer Julian Nagelsmann und Kapitän Ilkay Gündogan statt. Am Vormittag trainiert die Mannschaft noch im Home Ground auf dem Gelände von DFB-Partner adidas in Herzogenaurach. Vor Beginn des offiziellen Abschlusstrainings um 11 Uhr soll auch das offizielle Mannschaftsfoto für die Heim-EM geschossen werden – jetzt, da der EM-Kader nach der Anreise des nachnominierten Emre Can am späten Mittwochabend komplett ist. 

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Emre Can stößt zur Nationalmannschaft

Emre Can ist am späten Mittwochabend im Team Base Camp der deutschen Nationalmannschaft in Herzogenaurach angekommen. Der Spieler von Borussia Dortmund war am Mittag von Bundestrainer Julian Nagelsmann für den erkrankten Aleksandar Pavlovic für die Heim-EM nachnominiert worden. Can stand zuletzt beim 2:1-Sieg über Vize-Weltmeister Frankreich im September vergangenen Jahres in Dortmund für die Nationalmannschaft auf dem Platz.

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Gruppenspiele in Weiß, Pink-Lila und Weiß

Weiß, pink-lila, weiß: Die deutsche Nationalmannschaft wird in der EM-Vorrundengruppe A in beiden Trikotvarianten auflaufen. Beim Eröffnungsspiel am Freitag (ab 21 Uhr, live im ZDF und bei MagentaTV) gegen Schottland kommt in München das weiße Heimtrikot zum Einsatz, am Mittwoch (ab 18 Uhr, live in der ARD und bei MagentaTV) gegen Ungarn in Stuttgart läuft der Gastgeber im pink-lilafarbenen Auswärtsdress auf. Beim Gruppenfinale am Sonntag, 23. Juni (ab 21 Uhr, live in der ARD und bei MagentaTV), gegen die Schweiz in Frankfurt wird wieder auf weiße Jerseys gewechselt.

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Fahnen in Herzo: "Wir alle gemeinsam für ein Ziel"

Im Team Base Camp der Nationalmannschaft wehen die Fahnen: Zahlreiche Amateurvereine hatten bei der Fahnenaktion des DFB mitgemacht und ihre Flagge geschickt, um dem DFB-Team ihre Unterstützung bei der Heim-EM zu zeigen. Auch einige Fanclubs sind dabei. Unter anderem auch die eigenständig organisierten Fanclubs, die sich neben dem Fan Club Nationalmannschaft seit vergangenem Jahr beim DFB registrieren lassen können. 160 Fanclubs sind mittlerweile angemeldet. Die Registrierung ist kostenlos und bringt eine Reihe von Vorteilen.

Kapitän Ilkay Gündogan hatte zur Fahnenaktion gesagt: "Wir kennen so ein Fahnenmeer aus dem Stadion. Es ist klasse, diese Unterstützung der Fans jetzt auch hier im Team Base Camp jeden Tag zu sehen. Im Namen der ganzen Mannschaft: Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben!" 

Die Fahne der AG Stimmung der eigenständig organisierten Fanclubs mit der Aufschrift "Wir alle gemeinsam für ein Ziel" hängt seit gestern direkt am Eingang zum Home Ground auf dem Gelände von DFB-Partner adidas, wo die Nationalmannschaft für die Dauer der Heim-Europameisterschaft wohnt.

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Gündogan und Müller: Die Tor-Experten gegen Schottland

Wenn Deutschland am Freitag (ab 21 Uhr, live bei MagentaTV und im ZDF) die Heim-Europameisterschaft mit dem ersten Gruppenspiel gegen Schottland eröffnet, stehen die Tor-Experten gegen die "Bravehearts" im EM-Kader. Kapitän Ilkay Gündogan erzielte das letzte Tor gegen die Schotten, Thomas Müller die meisten.

Das letzte Aufeinandertreffen zwischen Deutschland und Schottland gab es am 7. September 2015 in Glasgow: Das DFB-Team siegte im Rahmen der EM-Qualifikation mit 3:2. Zwei Tore erzielte Müller, der Siegtreffer gelang Gündogan. Auch im Hinspiel ein Jahr zuvor in Dortmund traf Thomas Müller beim 2:1 doppelt – er ist mit vier Toren also der deutsche Rekordtorschütze gegen Schottland. Doppelt gegen Schottland trafen zudem die Nationalspieler Fredi Bobic, Gerd Müller, Karl-Heinz Riedle und Uwe Seeler

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Training vor 4000 Fans: "Herzlichen Dank für diesen wunderbaren Empfang"

Die deutsche Nationalmannschaft hat ihre Fans auch bei ihrem zweiten öffentlichen Training im Rahmen der EM-Vorbereitung begeistert. 4000 Anhänger*innen, darunter viele Kinder und Jugendliche, waren am Montagnachmittag bei der Einheit im EM-Quartier der DFB-Auswahl in Herzogenaurach vor Ort.

Vier Tage vor dem Eröffnungsspiel am Freitag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaSport) in München gegen Schottland wurde Bundestrainer Julian Nagelsmann mit Applaus empfangen, Torhüter Manuel Neuer winkte freudig ins Publikum. Auf dem Platz fehlte einzig Aleksandar Pavlovic, der wegen eines Infekts noch nicht ins fränkische "Base Camp" zurückgekehrt ist. Ergänzt wurde das Team erstmals vom Nürnberger U 23-Torwart Jan Reichert, der das DFB-Team zu Trainingszwecken verstärkt.

"Herzlichen Dank für diesen wunderbaren Empfang!", rief DFB-Sportdirektor Rudi Völler den Zuschauer*innen zu und versprach: "Julian Nagelsmann und sein Team werden ein unglaublich gutes Training absolvieren und uns auf ein überragendes Spiel am Freitag einstimmen."

Bereits im ersten Teil der Vorbereitung hatte sich das DFB-Team in Jena seinen Fans gezeigt. Dort wurden Nagelsmann und Co. von 15.000 Fans gefeiert.

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Kimmich: "Ich war eher der Spaßvogel"

Fußballplatz statt Klassenzimmer, Nationalspieler statt Klassenlehrerin: rund 50 Schulkinder durften am Montagmittag Joshua Kimmich löchern. Wann er sein erstes Tor schoss, wie oft er trainiert, wie er sich auf die bevorstehende Heim-Europameisterschaft vorbereitet, wer sein härtester Gegenspieler war? Und, die Frage bekam Kimmich im Rahmen der Kids-Pressekonferenz auf der Fan-Piazza am adidas-Gelände in Herzogenaurach als allererste gestellt, ob er denn Ballett möge. Die junge Fragestellerin gestand, dass sie Ballett selbst nur ein bisschen möge. "Dann mag ich es auch ein bisschen", sagte Kimmich.

Rund eine halbe Stunde lang nahm sich Kimmich Zeit für die Schülerinnen und Schüler in DFB-Trikots sowie für die Fans, die in die kleine Arena, in der adidas seit Ankunft der Nationalmannschaft immer wieder Programm mit Nationalspielern bietet, gekommen waren. Kimmich, selbst Vater von vier Kindern, gestand, dass er als Schüler "nicht der ruhige Typ war, sondern eher der Spaßvogel. Hintenraus bin ich gerne in die Schule gegangen, gemeinsam mit viele Freunden, das hat teilweise sogar Spaß gemacht."

Die Frage, wie er Nationalspieler und Fußballprofi geworden sei, und wo er einst mit dem Kicken angefangen habe, bekam Kimmich gleich mehrfach gestellt. "Ich komme aus einem ganz, ganz kleinen Dorf mit 1700 Einwohnern", berichtete Kimmich. "Dort bin ich aufgewachsen, dort wohnen noch immer meine Eltern. Das ist ein sehr fußballverrücktes Dorf. Mein Papa hat dort ein bisschen gekickt. Soweit ich zurückdenken kann, hat mir Fußball am meisten Spaß gemacht. Meine Freunde haben auch alle Fußball gespielt. So habe ich beim VfB Bösingen gespielt bis ich zwölf Jahre alt war, dann bin ich zum VfB Stuttgart gewechselt."

Am Ende, bevor er die Autogrammwünsche erfüllte, hatte Kimmich noch eine Frage an die Schulkinder: "Was macht ihr heute noch?" Und es stellte sich heraus, dass es ein schnelles Wiedersehen geben würde. Die Kids kamen am Nachmittag auch noch zum öffentlichen Training des DFB-Teams im Adi-Dassler-Stadion von adidas. Ein ausgefüllter Tag – ohne Schule, dafür mit der Nationalmannschaft.

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EM-Kader zurück in Herzo - Pavlovic fehlt zunächst

Die Nationalmannschaft ist zurück in Herzogenaurach. Bis Montagmittag kehrte der EM-Kader von Bundestrainer Julian Nagelsmann zurück in das Team Base Camp bei DFB-Partner adidas. Aleksandar Pavlovic reiste am Montag wegen eines Infekts zunächst nicht an.

Nach dem Sieg über Griechenland im finalen Länderspiel vor Beginn der Heim-Europameisterschaft am Freitagabend steht heute um 16 Uhr das erste Training an. Die öffentliche Einheit im Adi-Dassler-Stadion von adidas findet vor rund 4000 Fans statt.

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Nationalspieler kehren zurück zur Nationalmannschaft

Am heutigen Montag kehrt die Nationalmannschaft zurück nach Herzogenaurach. Nach dem freien Wochenende im Anschluss an den 2:1-Heimsieg über Griechenland am Freitagabend in Mönchengladbach wird der EM-Kader bis zum Mittag im Team Base Camp bei DFB-Partner adidas zurückerwartet. Und das Teamquartier hat sich verändert: Am Trainingsplatz sind die Werbebanden ausgetauscht worden und zeigen jetzt die Logos der EM-Partner der UEFA. Und der Teambus ist ab jetzt für die Dauer der Europameisterschaft der von der UEFA gestellte. Mit dem wird die Nationalmannschaft jeweils zu den drei Gruppenspielen nach München, Stuttgart und Frankfurt reisen. Er trägt die Aufschrift: "Germany is united by football".

Nach der Pressekonferenz mit Niclas Füllkrug um 13 Uhr steht heute um 16 Uhr das nächste öffentliche Training vor rund 4000 Fans in Herzogenaurach an.

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Ein Sieg, zwei Unentschieden für Deutschlands Gruppengegner

Deutschland hat die Generalprobe vor Beginn der Heim-Europameisterschaft am Freitagabend mit 2:1 gegen Griechenland gewonnen. Aber wie haben die Gruppengegner des DFB-Teams in ihren finalen Länderspielen vor der EURO abgeschnitten? Schottland, am Freitag (ab 21 Uhr, live bei MagentaTV und im ZDF) Gegner im Auftaktspiel in München, spielte am Freitagabend zu Hause in Glasgow 2:2 gegen Finnland. Ungarn, zweiter Gruppengegner am 19. Juni (ab 18 Uhr, live bei MagentaTV und in der ARD) in Stuttgart, besiegte Israel am Samstagabend in Debrecen mit 3:0. Der letzte Gruppengegner Schweiz, auf den Deutschland am 23. Juni (ab 21 Uhr, live bei MagentaTV und in der ARD) in Frankfurt trifft, trennte sich in St. Gallen 1:1 von Österreich.

Deutschlands Generalproben vor großen Turnieren seit der Heim-EM 1988: 

EM 1988: Jugoslawien 1:1

WM 1990: Dänemark 1:0

EM 1992: Nordirland 1:1

WM 1994: Kanada 2:0

EM 1996: Liechtenstein 9:1

WM 1998: Luxemburg 7:0

EM 2000: Liechtenstein 8:2

WM 2002: Österreich 6:2

EM 2004: Ungarn 0:2

WM 2006: Kolumbien 3:0

EM 2008: Serbien 2:1

WM 2010: Bosnien-Herzegowina 3:1

EM 2012: Israel 2:0

WM 2014: Armenien 6:1

EM 2016: Ungarn 2:0

WM 2018: Saudi-Arabien 2:1

EM 2021: Lettland 7:1

WM 2022: Oman 1:0

EM 2024: Griechenland 2:1

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Nachwuchstorhüter Reichert verstärkt EM-Kader im Training

Nachwuchstorhüter Jan Reichert aus der U 23 des 1. FC Nürnberg verstärkt ab Montag die Trainingseinheiten der Nationalmannschaft als zusätzlicher Torwart. Die kurzen Wege vom Team Base Camp auf dem Gelände von DFB-Partner adidas nach Nürnberg ermöglichen die Trainings-Teilnahme des 22 Jahre alten Regionalliga-Torhüters, der in dieser Saison einmal für die Profis des FCN in der 2. Bundesliga auflief. Andreas Kronenberg, Torwarttrainer der Nationalmannschaft, sagt: "Wir bedanken uns bei Sportvorstand Joti Chatzialexiou und dem 1. FC Nürnberg für die tolle und unkomplizierte Unterstützung."

Der EM-Kader von Bundestrainer Julian Nagelsmann kehrt nach dem gestrigen Sieg über Griechenland im finalen Länderspiel vor Beginn der Heim-Europameisterschaft am Montag zurück nach Herzogenaurach. Dort steht am Nachmittag ein öffentliches Training vor Fans an. 

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9,7 Millionen Fans schalten bei EM-Generalprobe ein

Tolle Quote für die deutsche Nationalmannschaft: 9,7 Millionen Fans schalteten am Freitagabend beim 2:1-Sieg gegen Griechenland nach Angaben des Fernsehsenders RTL bei der Live-Übertragung ein. Das bedeutete für den Kölner Sender einen Marktanteil von 33,4 Prozent beim Gesamtpublikum, bei den 14- bis 59-Jährigen belief sich der Marktanteil sogar auf 44,8 Prozent. 

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Premiere an der Pfeife: Spanier Montero leitet Deutschland gegen Griechenland

Das Schiedsrichtergespann beim letzten Länderspiel der Nationalmannschaft vor Beginn der Heim-Europameisterschaft kommt aus Spanien: Als Schiedsrichter ist heute Abend (ab 20.45 Uhr, live bei RTL) bei der Partie gegen Griechenland in Mönchengladbach José Luis Munuera Montero im Einsatz. Der 41 Jahre alte Restaurantbesitzer aus Cordoba in der südspanischen Region Andalusien hat bislang noch kein Spiel der deutschen Nationalmannschaft gepfiffen. Monteros Assistenten sind Pau Cebrian Devis und Diego Sanchez Rojo. Vierter Offizieller ist Javier Alberola Rojas.

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DFB-Team reist nach Düsseldorf

Die Nationalmannschaft zieht um. Am heutigen Donnerstagnachmittag macht sich das DFB-Team von seinem Team Base Camp in Herzogenaurach aus auf die Weiterreise nach Düsseldorf. Im rund eine halbe Stunde entfernten Mönchengladbach trifft die Nationalmannschaft dann morgen Abend in ihrem finalen Länderspiel vor Beginn der Heim-Europameisterschaft auf Griechenland (ab 20.45 Uhr, live bei RTL).

Am Donnerstagvormittag steht um 11 Uhr noch das Abschlusstraining auf dem Platz von DFB-Partner adidas in Herzogenaurach an. Um 18.30 Uhr werden Bundestrainer Julian Nagelsmann und Kai Havertz den Medien im Rahmen der Abschlusspressekonferenz Rede und Antwort stehen. Dann bereits in Mönchengladbach, im BORUSSIA-PARK.

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Gruda muss verletzungsbedingt abreisen

Wegen einer muskulären Verletzung in der Wade ist Brajan Gruda am heutigen Mittwoch vorzeitig von der A-Nationalmannschaft abgereist. Der U 21-Nationalspieler vom 1. FSV Mainz 05 hatte gemeinsam mit Rocco Reitz von Borussia Mönchengladbach den vorläufigen EM-Kader von Bundestrainer Julian Nagelsmann in der Vorbereitung auf die Heim-Europameisterschaft verstärkt, zunächst im Trainingslager in Blankenhain im Weimarer Land und dann im Team Base Camp bei adidas in Herzogenaurach.

Die Nationalmannschaft reist am Donnerstag weiter nach Mönchengladbach, wo sie am Freitagabend im finalen Länderspiel vor Beginn der Heim-Europameisterschaft auf Griechenland trifft (ab 20.45 Uhr, live bei RTL).

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Herbert und Wagner-Brüder zu Gast im Team Base Camp

Rechtzeitig vor Beginn der Heim-Europameisterschaft schauten drei deutsche Weltmeister vorbei. Am heutigen Mittwoch besuchten die Basketball-Weltmeister Moritz und Franz Wagner mit ihrem Weltmeister-Coach Gordon Herbert das Team Base Camp der Nationalmannschaft in Herzogenaurach. Herbert und die Wagner-Brüder, die gemeinsam für Orlando Magic in der NBA spielen, besuchten am Vormittag das Training der Nationalmannschaft im Home Ground, später tauschten sie sich mit den Nationalspielern, mit denen sie auf dem Basketballplatz des adidas-Campus auch noch ein paar Körbe warfen, dem Trainerteam um Bundestrainer Julian Nagelsmann und Sportdirektor Rudi Völler aus.

Im vergangenen Jahr war Deutschland in Indonesien und Japan erstmals Basketball-Weltmeister geworden. Dennis Schröder, Kapitän des deutschen Weltmeisterteams, probierte sich unlängst im Fußball aus. In der Landesliga Braunschweig kickte Schröder für den Amateurklub FC Germania Bleckenstedt.

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Müller vor 130. Länderspiel

Vor zwölf Jahren standen sich Deutschland und Griechenland zuletzt gegenüber - im EM-Viertelfinale. Deutschland siegte im Juni 2012 in Danzig mit 4:2. Das war der insgesamt sechste Sieg einer deutschen Nationalmannschaft über Griechenland. Dreimal hat das DFB-Team gegen die Griechen Unentschieden gespielt, aber noch nie verloren.

Beim nächsten Aufeinandertreffen am Freitag (ab 20.45 Uhr, live bei RTL) im Borussia-Park in Mönchengladbach könnte Thomas Müller sein 130. Länderspiel bestreiten. Sollte er gegen Griechenland spielen, würde er in der Rangliste der deutschen Rekordnationalspieler, die Lothar Matthäus mit 150 Länderspielen anführt, mit Lukas Podolski auf Rang drei gleichziehen. Auf Platz zwei liegt Miroslav Klose mit 137 Länderspielen. Sein Länderspieldebüt feierte Thomas Müller vor mehr als 14 Jahren, am 3. März 2010 in München gegen Argentinien mit dem damaligen Nationaltrainer Diego Armando Maradona.

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Die Champions-League-Finalisten sind da

Der vorläufige EM-Kader von Bundestrainer Julian Nagelsmann ist komplett. Am Dienstagmittag kamen zuerst Nico Schlotterbeck und wenig später Toni Kroos und Antonio Rüdiger im Team Base Camp bei adidas in Herzogenaurach an. Alle Drei standen am Samstag noch im Wembleystadion von London im Champions-League-Finale, Niclas Füllkrug war bereits am Montag zum Team gestoßen.

Noch ohne die Champions-League-Finalisten absolvierte der vorläufige EM-Kader am Dienstagnachmittag im Medienzentrum von Herzogenaurach einen "Media Day" mit akkreditierten TV- und Print-Medien. Am Freitag (ab 20.45 Uhr, live bei RTL) steigt die Generalprobe für die Heim-Europameisterschaft am 7. Juni im ausverkauften Borussia-Park in Mönchengladbach gegen Griechenland.

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Kroos, Rüdiger und Schlotterbeck stoßen zum Team

Am heutigen Dienstag wird der vorläufige EM-Kader von Bundestrainer Julian Nagelsmann zum ersten Mal komplett sein. Im Laufe des Tages werden auch Toni Kroos, Antonio Rüdiger und Nico Schlotterbeck im Team Base Camp bei adidas in Herzogenaurach erwartet. Alle drei standen am Samstag noch im Wembley-Stadion von London im Champions-League-Finale. Kroos und Rüdiger gewannen den Titel mit Real Madrid. Niclas Füllkrug, Nico Schlotterbecks Teamkollege von Borussia Dortmund, war bereits am Montagabend zum Team gestoßen und hatte das Länderspiel gegen die Ukraine in Nürnberg gemeinsam mit dem Rot-gesperrten Leroy Sané von der Bank aus verfolgt.

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DFB wirbt für Beteiligung an Europawahl

#Nutzedeinestimme - dieser Appell flimmerte auch am Montagabend im Rahmen des Länderspiels der deutschen Nationalmannschaft gegen die Ukraine in Nürnberg regelmäßig über die Bande. Schon beim Pokalfinale in Berlin und beim Länderspiel der DFB-Frauen in Rostock hatte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) Bandensequenzen freigemacht, um für die Beteiligung an der Europawahl aufzurufen. Auch am Freitag (ab 20.45 Uhr, live bei RTL) beim Länderspiel gegen Griechenland in Mönchengladbach wird der Aufruf wieder über die Bande laufen. Am Sonntag findet in Deutschland die Wahl zum Europäischen Parlament 2024 statt.

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Füllkrug bei Nationalteam angekommen 

Am Montagabend ist auch Angreifer Niclas Füllkrug im Home Ground bei adidas in Herzogenaurach eingetroffen. Füllkrug hatte mit Borussia Dortmund am Samstagabend in London noch im Finale der Champions League gestanden. Füllkrug wird gemeinsam mit der Mannschaft nach Nürnberg reisen, wo Deutschland auf die Ukraine trifft.

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Torhüterteam komplett: Ter Stegen in Herzogenaurach eingetroffen 

Verstärkung im Home Ground: Am heutigen Montag ist auch Marc-André ter Stegen im Team Base Camp der Nationalmannschaft in Herzogenaurach angekommen. Der Nationaltorhüter vom FC Barcelona traf am Mittag auf dem Campus von DFB-Partner adidas ein. Am Abend trifft die Nationalmannschaft im ausverkauften Max-Morlock-Stadion auf die Ukraine.

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Premiere an der Pfeife: Österreicher Altmann leitet Länderspiel

Wenn die deutsche Nationalmannschaft heute (ab 20.45 Uhr, live in der ARD) im ausverkauften Max-Morlock-Stadion in Nürnberg zum vorletzten Länderspiel vor Beginn der Heim-Europameisterschaft auf die Ukraine trifft, leitet ein Schiedsrichtergespann aus Österreich die Partie. Und es kommt zu einer Premiere: Denn Walter Altmann hat bislang noch kein Länderspiel des DFB-Teams gepfiffen. Seine Assistenten sind heute Abend Maximilian Kolbitsch und Andreas Witschnigg. Video Assistant Referee (VAR) ist Julian Weinberger, Assistant VAR ist Andreas Heiss und der Vierte Offizielle Harald Lechner.

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Nürnberg gutes Pflaster für DFB-Team

Am Montag tritt die Nationalmannschaft zum 23. Mal zu einem Länderspiel in Nürnberg an. Die Frankenmetropole ist ein gutes Pflaster für das DFB-Team. 14 Mal siegte Deutschland in Nürnberg, gewann also 67 Prozent aller dort ausgetragenen Partien. Sechs Spiele endeten unentschieden, nur zwei gingen verloren. Zuletzt spielte Deutschland vor sieben Jahren in Nürnberg. Am 10. Juni 2017 gewann das DFB-Team in der WM-Qualifikation 7:0 gegen San Marino. Sandro Wagner, heute Co-Trainer von Bundestrainer Julian Nagelsmann, erzielte drei der sieben Treffer. Das erste Länderspiel in Nürnberg gewann Deutschland am 13. Januar 1924 mit 4:3 gegen Österreich.

Nur in neun anderen Städten hat die deutsche Nationalmannschaft mehr Spiele ausgetragen als in Nürnberg. Mit 47 die mit Abstand meisten in Berlin.

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Autogramme und Selfies mit Aleksandar Pavlović

Am Freitag harrten Tausende Fans im strömenden Regen aus, um die Nationalmannschaft in ihrem Team Base Camp in Herzogenaurach zu begrüßen. Heute ging es gleich weiter mit der Begeisterung für das DFB-Team. Im adidas-Store unweit des Teamquartiers Home Ground schaute Nationalspieler Aleksandar Pavlović vom FC Bayern München nach dem Training zur Autogrammstunde vorbei - und wieder wollten jede Menge Fans dabei sein. Die Schlange reichte quer durch den Shop bis draußen auf die Straße. Pavlović unterschrieb fleißig Trikots und stand für Selfies parat.

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Neuer als Sieggarant in Länderspielen gegen die Ukraine

Wenn die deutsche Nationalmannschaft am Montag in Nürnberg zu ihrem 600. Freundschaftsspiel, dem 1011. Länderspiel Deutschlands überhaupt, gegen die Ukraine spielt, ist Manuel Neuer der Experte im deutschen Kader. Der Weltmeister ist der Nationalspieler mit den meisten Siegen gegen die Ukraine – drei in drei Spielen. Mehr Einsätze gegen die Ukraine, nämlich vier, hatte nur Christian Ziege. Allerdings nicht mehr Siege.

Wie Neuer ist das DFB-Team insgesamt noch unbesiegt gegen die Ukraine. Von neun Spielen konnte Deutschland bislang fünf gewinnen, vier Partien endeten unentschieden. Die meisten Tore gegen die Ukraine erzielte selbstredend nicht Manuel Neuer - sondern Michael Ballack. Dem früheren Nationalspieler und Vize-Weltmeister von 2002 gelangen gegen die Ukraine einst drei Tore in zwei Spielen.

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4000 Fans beim Empfang in Herzogenaurach 

Rund 4000 Fans harrten am Freitagnachmittag im Regen aus, um die Nationalmannschaft in ihrem Team Base Camp in Herzogenaurach zu begrüßen. Bundestrainer Julian Nagelsmann und die Nationalspieler schrieben unweit des Home Grounds von DFB-Partner adidas Autogramme und posierten für Selfies. Manuel Neuer und Florian Wirtz verteilten Fan-Shirts. Um die Wartezeit zu überbrücken, war schon vor der Ankunft ein Video von Neuer eingespielt worden, der aus dem Zug auf dem Weg aus dem Trainingslager in Blankenhain in Thüringen die Fans grüßte: "Es dauert ein bisschen länger. Wir freuen uns auf Euch", sagte Neuer.

Die vielen Fans "tun uns gut, wir brauchen alle im Land", sagte Nagelsmann. Kapitän Ilkay Gündogan, der seine Profilaufbahn beim 1. FC Nürnberg gestartet hatte, schwärmte von den "überragenden" Bedingungen in Herzogenaurach: "Wir haben hier alles, was wir brauchen."

Für Samstagmittag ist das erste Training im Home Ground angesetzt, im Anschluss die erste Pressekonferenz.

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Nagelsmann sieht "gute Fortschritte" im Trainingslager 

Julian Nagelsmann hat nach dem ersten Teil der EM-Vorbereitung eine positive Zwischenbilanz gezogen. "Im Trainingslager hatten wir top Bedingungen. Obwohl unter anderem durch die Endspiele im DFB-Pokal und in der Champions League nicht alle Spieler über den gesamten Zeitraum dabei sein konnten, haben wir die Tage optimal genutzt und als Team gute Fortschritte gemacht", sagte der Bundestrainer dem SID.

"Vor allem haben wir aber auch die Begeisterung der Menschen vor Ort für ihre Mannschaft gespürt", ergänzte Nagelsmann zufrieden und prophezeite: "Diese großartige Unterstützung der Fans werden wir mitnehmen in das Turnier."

Nach dem letzten Training in Blankenhain im Weimarer Land am Freitag geht es für die DFB-Auswahl am Nachmittag weiter ins EM-Quartier nach Herzogenaurach. Dort muss Nagelsmann zunächst weiter auf die vier Champions-League-Finalisten Toni Kroos und Antonio Rüdiger von Real Madrid sowie Niclas Füllkrug und Nico Schlotterbeck von Borussia Dortmund verzichten, die am Dienstag erwartet werden. Torwart Marc-Andre ter Stegen (FC Barcelona) erhielt eine Pause bis Montag. Dann steht der vorletzte EM-Test in Nürnberg gegen die Ukraine an.

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Mit der Bahn ins Team Base Camp 

Die Nationalmannschaft trainiert am Freitagvormittag zum letzten Mal in Blankenhain im Weimarer Land. Dann endet das EM-Trainingslager in Thüringen und das DFB-Team reist am Nachmittag mit dem Zug weiter in das etwas mehr als 200 Kilometer südliche gelegene Herzogenaurach. Dort wird die Nationalmannschaft im Rahmen eines „Welcome Events“ von Fans empfangen und bezieht dann ihr Team Base Camp für die Dauer der Europameisterschaft im Home Ground auf dem Campus von DFB-Partner adidas.

Am Montag steht im nebenan gelegenen Nürnberg das Länderspiel gegen die Ukraine an (ab 20.45 Uhr, live in der ARD). Es wird das 600. Freundschaftsspiel einer deutschen Nationalmannschaft. Mehr als die Hälfte aller Partien, insgesamt 314, konnte Deutschland gewinnen, 125 Spiele endeten unentschieden, 160-mal verlor die Nationalmannschaft.

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Autogrammstunde mit Neuer und Beier 

Noch bis morgen bereitet sich die Nationalmannschaft im Weimarer Land auf die Heim-Europameisterschaft vor. Auch am Donnerstag machten sich zwei Nationalspieler aus dem Teamquartier auf in den Ort Blankenhain, um für Autogramme und Selfies bereitzustehen. Weltmeister Manuel Neuer und Maximilian Beier hielten vor einem Supermarkt eine Autogrammstunde ab, signierten Autogrammkarten, Trikots und Bälle. Mehrere Hundert Fans waren gekommen. Um ihnen die Wartezeit zu verkürzen, hatte Netto einen Selfiepoint mit Stadionfeeling in der Warteschlange integriert. Das entstandene Foto konnten sich die Anwesenden direkt von den beiden Nationalspielern unterschreiben lassen.

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Zwei Nationalspieler an der Fußball-Basis

David Raum und Benjamin Henrichs schauten am Mittwoch beim FSV Grün-Weiß Blankenhain vorbei, spielten mit den Kindern Fußball, spendierten Eis und nahmen sich Zeit für Autogramme und Selfies. Der Besuch der beiden Nationalspieler von RB Leipzig war der krönende Abschluss eines begeisternden Tages. Des Sepp-Herberger-Tages, um genau zu sein. Der wurde am Mittwoch vom FSV Grün-Weiß Blankenhain und der Grundschule Blankenhain mit Unterstützung des Thüringer Fußball-Verbandes für rund 150 Kinder ausgerichtet.

Raum und Henrichs überreichten dem FSV GW Blankenhain außerdem die Preise für die erfolgreiche Teilnahme am DFB-Punktespiel, einer der großen Aktionen des DFB für den Amateurfußball im Rahmen der Heim-Europameisterschaft. Der Sepp-Herberger-Tag ist ein Kooperationsprojekt zwischen der DFB-Stiftung Sepp Herberger und der DFB-Abteilung Qualifizierung & Schule. Im Rahmen dieses eintägigen Fußballfests für Grundschulen und Fußballvereine wird ein abwechslungsreiches Programm geboten. So werden ein Fußballturnier für die Kinder der Grundschule und verschiedene Mitmachstationen zur Wahrung des Andenkens an den ehemaligen Bundestrainer Sepp Herberger organisiert. Außerdem können alle Kinder das DFB-Fußball-Abzeichen absolvieren. Die ausrichtenden Vereine erhalten dafür ein umfangreiches Materialpaket und die ersten 200 Vereine, die eine Anmeldung abgegeben haben, werden durch die DFB-Stiftung Sepp Herberger zusätzlich mit 200 Euro prämiert.

"Sepp Herberger war ein Freund und engagierter Förderer des Fußballnachwuchses. Im Rahmen der Sepp-Herberger-Tage bringen wir Kinder über ein vielseitiges Angebot in sportliche Bewegung und stellen die Freude am gemeinsamen Fußballspiel in den Mittelpunkt", sagt DFB-Vizepräsident Ralph-Uwe Schaffert, der Vorsitzende der DFB-Stiftung Sepp Herberger. Hermann Winkler, DFB-Vizepräsident für Jugendfußball, sagt: "Mit dem Sepp-Herberger-Tag bringen wir Schulen und Vereine näher zusammen. Das Fußballfest kann und soll eine Initialzündung sein, um langfristig miteinander zu kooperieren und dabei voneinander zu profitieren. Unsere zukünftigen Nationalspieler kommen alle aus den Grundschulen und ich hoffe, dass auch bald wieder ein Nationalspieler aus Thüringen dabei ist."

Hier gibt es weitere Infos zu den Sepp-Herberger-Tagen

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Ankunft von Gündogan, Andrich, Tah und Wirtz in Blankenhain

Der Kapitän und die Double-Sieger sind da: Auch Kapitän Ilkay Gündogan und die Leverkusener Double-Sieger Robert Andrich, Jonathan Tah und Florian Wirtz sind am Mittwoch im EM-Trainingslager der Nationalmannschaft in Blankenhain im Weimarer Land eingetroffen. Andrich, Tah und Wirtz waren am Samstag noch in Berlin im Einsatz, wo sie mit Bayer Leverkusen nach der Deutschen Meisterschaft auch den DFB-Pokal gewannen. Gündogan hatte am Sonntag noch mit dem FC Barcelona, den künftig der frühere deutsche Bundestrainer Hansi Flick trainiert, beim FC Sevilla 2:1 gewonnen.

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Bundespräsident Steinmeier besucht das EM-Trainingslager

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Mittwoch die Nationalmannschaft im EM-Trainingslager besucht. 16 Tage vor dem Eröffnungsspiel am 14. Juni in München gegen Schottland wünschte das Staatsoberhaupt dem DFB-Team viel Glück für die große Aufgabe Heim-EM. Steinmeier wurde im thüringischen Blankenhain von DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Sportdirektor Rudi Völler mit einer herzlichen Umarmung empfangen und ins Teamquartier geleitet.

"Wir haben uns verabredet, dass wir uns beim Finale in Berlin am 14. Juli wiedersehen", sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf nach der Zusammenkunft, und Steinmeier ergänzte voller Zuversicht: "Mein Eindruck ist: Der Ehrgeiz und die Motivation sind auch nach der langen Saison riesengroß. Insofern sind nicht nur die Spieler, sondern bin auch ich sehr, sehr zuversichtlich, dass die Voraussetzungen für sportlichen Erfolg gegeben sind."

Der Bundespräsident versprach seinerseits, er werde "mit so vielen Deutschen die Daumen" drücken, "dass der Traum der Spieler, Europameister zu werden, in Erfüllung geht". Große Turniere ließen "die Herzen der Fans höher schlagen - meines auch, erst recht, wenn das Turnier im eigenen Land ist", fügte er an und verlieh seiner Hoffnung von einem zweiten "wunderbaren" Sommermärchen nach der WM 2006 mit einem "guten Gastgeber" Deutschland Ausdruck.

An dem Austausch mit dem Bundespräsidenten nahmen auch DFB-Geschäftsführer Sport Andreas Rettig und der 1. DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke teil. Steinmeier wünschte Watzke und Borussia Dortmund viel Erfolg im am Samstag anstehenden Finale um die Krone in der Champions League gegen Real Madrid.

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Gruda und Reitz bleiben länger bei DFB-Team

Brajan Gruda und Rocco Reitz werden den vorläufigen deutschen EM-Kader in der Vorbereitung länger verstärken. Die beiden deutschen U 21-Nationalspieler werden Bundestrainer Julian Nagelsmann im Training bis nach dem finalen Länderspiel vor Beginn der Heim-EM am 7. Juni in Mönchengladbach gegen Griechenland zur Verfügung stehen. Gruda vom 1. FSV Mainz 05 und Reitz von Borussia Mönchengladbach sollten ursprünglich bis zum Ende des EM-Trainingslagers im Weimarer Land an diesem Freitag mit der A-Nationalmannschaft trainieren. In Blankenhain waren die U 21-Nationalspieler auch abseits des Trainingsplatzes aktiv: Am Dienstag hatten die beiden an der Staatlichen Regelschule in Blankenhain rund 150 Schülerinnen und Schüler bei einem Fußballturnier überrascht.

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Dopingkontrolle im Teamhotel

Die deutsche Nationalmannschaft hat am Dienstagabend unangemeldeten Besuch von Kontrolleuren der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) bekommen. Im Teamquartier in Blankenhain im Weimarer Land wurden im Rahmen einer Trainingskontrolle insgesamt zehn Nationalspieler getestet. Alle Spieler mussten Urinproben abgeben, zum Teil wurden zusätzlich Blutproben entnommen.

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Neuer im Trainingslager angekommen

Am Dienstagabend ist auch Weltmeister Manuel Neuer im EM-Trainingslager der deutschen Nationalmannschaft in Blankenhain in Thüringen angekommen. Der Torhüter vom deutschen Rekordmeister FC Bayern München hatte am Sonntag wegen eines Infekts zunächst nicht anreisen können.

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Drei Nationalspieler in der Schule

Deniz Undav sowie die beiden U 21-Nationalspieler Rocco Reitz und Brajan Gruda besuchten im Rahmen des EM-Trainingslagers der deutschen Nationalmannschaft am Dienstag zwei Schulen im thüringischen Blankenhain. Undav wurde an der Staatlichen Förderschule von rund 60 Schülerinnen und Schülern der Klassen fünf bis zehn mit Spalier, "Feuerwerk" und La-Ola-Welle begrüßt. Nach einer Fragerunde, unter anderem musste Undav beantworten, ob er selbst gern zur Schule gegangen ist, kam der Ball ins Spiel und es wurde gekickt. Zum Abschluss gab es selbstverständlich noch reichlich Autogramme und Selfies mit dem Nationalspieler vom VfB Stuttgart. Reitz und Gruda schauten parallel an der Staatlichen Regelschule in Blankenhain vorbei – als Überraschungsgäste bei einem Fußballturnier, an dem rund 150 Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf bis zehn beteiligt waren.

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DFB-Team begeistert Zuschauer in Jena

Volksfeststimmung in Jena: Rund 15.000 Zuschauer haben die deutsche Fußball-Nationalmannschaft beim öffentlichen Training im Ernst-Abbe-Sportfeld gefeiert und auf die Heim-EM eingestimmt. "Das ist eine wunderbare Gelegenheit uns zu zeigen und nahbar zu sein. Das ist ganz wichtig. Wir sind alle heiß", betonte DFB-Sportdirektor Rudi Völler.

Die kostenlosen Tickets waren innerhalb von wenigen Minuten vergriffen. "Wir wären gerne in ein noch größeres Stadion gegangen. Die Nachfrage war unglaublich", sagte Völler, der sich gleichwohl "begeistert" vom umgebauten Stadion in Jena zeigte. Im Livestream auf dem YouTube-Kanal des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sahen zu Beginn der Einheit mehr als 16.000 Menschen zu.

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Müller und Führich packen bei Tafel mit an

Bevor die Nationalmannschaft zum ersten Training im Rahmen des EM-Trainingslagers vor 15.000 Fans in Jena auflief, packten Weltmeister Thomas Müller und Chris Führich für bedürftige Menschen mit an. Die beiden Nationalspieler gaben bei der Blankenhainer Tafel, in dem Ort in Thüringen bereitet sich das DFB-Team noch bis Freitag auf die Heim-EM vor, für die Stiftung der Nationalmannschaft "Wir für Euch" Lebensmittel und Sachspenden aus, halfen dabei, Kaffee, Haferflocken, Zahnpasta oder Duschgel an bedürftige Familien und Einzelpersonen zu verteilen.

"Es ist klasse, was die Tafeln und vor allem die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter leisten", sagte Thomas Müller, lange Zeit Teil des Stiftungsrates. "Es ist wichtig, dass sich die Menschen einsetzen. Ich kann nur den Hut ziehen vor diesen Menschen, die sich hier und in den anderen Tafeln täglich für bedürftige Menschen einsetzen. Das ist sehr beeindruckend."

Chris Führich war das erste Mal für die Stiftung der Nationalmannschaft aktiv und ebenfalls beeindruckt: "Es ist toll zu sehen, wie hier so vielen Menschen geholfen werden kann.“ Gleichzeitig sei es „furchtbar, dass es so viele Familien gibt, die auf diese Hilfe angewiesen sind". Der Nationalspieler ist froh, die Blankenhainer Tafel besucht zu haben. "Es sind viele Eindrücke, die auf einen einprasseln. Das macht einen nachdenklich und deswegen bin ich froh, hier gewesen sein zu dürfen und hoffe sehr, dass die Sachspenden viele Menschen glücklich machen", sagte Führich.

Die Unterstützung von bedürftigen Menschen, egal ob alt oder jung, ist seit Gründung der Stiftung der Nationalmannschaft im März 2020 fest in der Satzung verankert. Dabei liegt den Spielern vor allem die Hilfe für obdach- und wohnungslose Menschen sehr am Herzen.

In der Vergangenheit wurden bereits verschiedene Tafeln mit Geld- sowie Sachspenden unterstützt. Dazu gehören unter anderem die Tafeln in unter anderem München, Frankfurt, Köln, Gelsenkirchen, Berlin oder Leipzig.

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DFB-Team beginnt Trainingslager in Blankenhain

Die deutsche Nationalmannschaft ist am Sonntag in Blankenhain in Thüringen zusammengekommen, um sich auf die Heim-Europameisterschaft vorzubereiten. Bis zum Sonntagabend waren die Nationalspieler im Spa & GolfResort Weimarer Land eingetroffen. Später anreisen werden die Nationalspieler Robert Andrich, Jonathan Tah und Florian Wirtz von Bayer Leverkusen, die in Berlin das DFB-Pokalfinale gewonnen haben, sowie Kapitän Ilkay Gündogan und Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona.

Toni Kroos und Antonio Rüdiger von Real Madrid und Niclas Füllkrug und Nico Schlotterbeck von Borussia Dortmund stehen sich am 1. Juni mit ihren Klubs noch im Finale der Champions League gegenüber und steigen später in die Vorbereitung ein. Keeper Manuel Neuer von Bayern München wird aufgrund eines Infekts ebenfalls später anreisen. Den vorläufigen EM-Kader verstärken werden im Trainingslager die beiden deutschen U 21-Nationalspieler Brajan Gruda und Rocco Reitz.

Heute findet eine öffentliche Trainingseinheit in Jena statt. Die rund 15.000 kostenfreien Tickets waren in der vergangenen Woche im DFB-Ticketportal innerhalb von zehn Minuten vergriffen. Das Training wird live gestreamt auf den DFB-Kanälen auf YouTube und Twitch.

 ZDF zeigt EM-Eröffnungsspiel Deutschland gegen Schottland live
14.06.2024 08:45 Uhr

ZDF zeigt EM-Eröffnungsspiel Deutschland gegen Schottland live

Endlich ist es soweit: Heute (ab 21 Uhr) eröffnet die deutsche Nationalmannschaft die Heim-Europameisterschaft in München mit dem Gruppenspiel gegen Schottland. Das ZDF und Magenta V werden die Partie live übertragen. DFB.de fasst die wichtigsten Infos zum Spiel in einem kurzen FAQ zusammen. 

Welcher Sender zeigt den EM-Auftakt gegen Schottland live?

Das ZDF stimmt heute bereits ab 19.25 Uhr auf die Heim-EM und das Eröffnungsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die schottische Auswahl an. Aus Berlin werden Katrin Müller-Hohenstein, Jochen Breyer, Christoph Kramer und Per Mertesacker den "Countdown" starten, ehe ab 20.45 Uhr nach München zur Eröffnungsfeier geschaltet wird. Der kostenpflichtige Streamingsender MagentaTV überträgt die Partie ebenfalls und geht ab 20.50 Uhr auf Sendung.

Wie ist Gegner Schottland einzuschätzen?

Kategorie Überraschungstüte. Die Schotten, auch die "Bravehearts" genannt, haben sich in der EM-Qualifikationsgruppe A hinter Spanien, die sie im Heimspiel sogar 2:0 schlagen konnten, die Teilnahme an der Endrunde gesichert. Mit fünf Siegen, zwei Remis und einer Niederlage ließen Sie Norwegen, Georgien und Zypern hinter sich. Acht Gegentore in der Qualifikation bedeuteten allerdings nur Mittelmaß in der von Kapitän und Linksverteidiger Andrew Robertson geleiteten Abwehr. Der Mann vom FC Liverpool ist mit 71 Einsätzen für die schottische Mannschaft der länderspielerfahrenste Spieler im Kader. Im Aufgebot von Trainer Steve Clarke spielen von den 26 berufenen Spielern 22 in Schottland oder den ersten beiden englischen Ligen. Neben Kapitän Robertson steht u.a. Scott McTominay vom englischen Topklub Manchester United im Fokus. Der 28-Jährige erzielte in der Qualifikation die Hälfte (7 von 14) der schottischen Tore. Erfolgreichster Torschütze im Kader ist jedoch John McGinn von Aston Villa, der in 66 Spielen 18 Tore für sein Land schoss. Auch Che Adams, der mit 17 Saisontoren maßgeblich am Aufstieg des FC Southampton in die englische Premier League beteiligt war, strahlt Gefahr für die gegnerische Verteidigung aus. In der Generalprobe vor dem Duell mit der deutschen Nationalmannschaft reichte es für die Bravehearts nach 2:0-Führung nur zu einem 2:2 gegen Finnland, welches die Qualifikation zur Endrunde verpasste. Davor hatte Schottland sich zu einem 2:0 gegen Gibraltar gemüht. Die Spieler dürfen sich aber jedenfalls auf zahlreiche Unterstützung der "Tartan Army" freuen, wie die schottischen Fans genannt werden. Nach drei EM-Endrunden will Schottland erstmals die Gruppenphase überstehen.

Wie sieht die Bilanz gegen Schottland aus?

Positiv. 17 Duelle gab es bislang mit der Mannschaft von der Insel. Acht Siege datieren für die deutsche Mannschaft, viermal konnte Schottland als Sieger vom Platz gehen. Ein gutes Omen: Auf heimischem Geläuf läuft es in der Tendenz besser, denn sechs von zehn Duellen gewann Deutschland im eigenen Land. Das letzte Mal trafen sich die beiden Teams 2015 in der EM-Qualifikation, als Thomas Müller mit zwei Toren entscheindend zum 3:2 in Glasgow beitrug. Das letzte und bis dato einzige Aufeinandertreffen bei einer EM-Endrunde geht sogar noch länger zurück: Fast auf den Tag genau vor 32 Jahren, am 15. Juni 1992, siegte die DFB-Auswahl unter Berti Vogts mit 2:0 durch die Tore von Karl-Heinz Riedle und Stefan Effenberg. Deutschland wurde bei dem Turnier am Ende Vizeeuropameister.

Wie starteten DFB-Teams in Europameisterschaften?

Im ersten Spiel der Deutschen bei einer EM-Endrunde im Jahr 1972 schlug die damalige Mannschaft Belgien mit 2:1. Da damals nur vier Mannschaften teilnahmen, stand Deutschland dadurch im Finale und gewann auch dieses gegen die Sowjetunion (3:0). Bei der EM 1976 bezwang die deutsche Elf Jugoslawien mit 4:2 n.V., unterlag aber später im Finale im Elfmeterschießen. 1980 wurde erstmals mit acht Mannschaften und einer Gruppenphase gespielt, Deutschland gewann sein erstes Gruppenspiel der EM-Geschichte gegen die Tschechoslowakei mit 1:0 und später auch den Titel durch einen Sieg gegen Spanien im Finale. Zum ersten Mal nicht gewonnen wurde beim EM-Auftakt 1984, der gegen Portugal torlos endete. Auch vier Jahre später reichte es nur zu einem 1:1 gegen Italien im ersten deutschen Gruppenspiel. 1992 spielten die Deutschen wieder 1:1, diesmal gegen eine neutrale Mannschaft der ehemaligen sowjetischen Staaten.

Vor dem Titelgewinn 1996 startete die deutsche Mannschaft mit einem 2:0 gegen den späteren Finalgegner Tschechien in die Europameisterschaft. Im neuen Jahrtausend rettete die DFB-Elf im ersten Spiel ein 1:1 gegen Rumänien. Vier Jahre später reichte es auch gegen die Nachbarn aus den Niederlanden nicht zu einem Auftaktsieg (1:1). Nachdem zweimal in der Gruppenphase Schluss war, leitete das 2:0 über Polen beim ersten Spiel der EM 2008 ein gutes deutsches Turnier ein, welches die DFB-Elf als Zweiter abschloss. Die EM-Endrunden 2012 und 2016 begannen für das deutsche Team mit einem 1:0-Sieg über Portugal und einem 2:0 gegen die Ukraine, beide Male zog das DFB-Team ins Halbfinale ein. Bei der letzten Ausgabe musste sich Deutschland erstmals in einem EM-Auftaktspiel geschlagen geben, Frankreich ging mit 1:0 in München als Sieger vom Platz.

Wie geht das Turnier weiter?

Am Samstag treffen die beiden weiteren deutschen Gruppengegner Ungarn und Schweiz in Köln (15 Uhr) aufeinander. Später am Tag steigen die Teams der Gruppe B (Spanien-Kroatien und Italien-Albanien) in das Turnier ein. Deutschland spielt sein zweites Gruppenspiel am Mittwoch, den 19. Juni (ab 18 Uhr, live bei MagentaTV und in der ARD) in Stuttgart gegen Ungarn. Das letzte Gruppenspiel gegen die Schweiz findet am Sonntag, den 23. Juni (ab 21 Uhr, live bei MagentaTV und in der ARD) in Frankfurt statt.

Wer steht im endgültigen EM-Kader?

Seit Freitag steht der Kader der deutschen Nationalmannschaft für die Heim-EM fest. Bundestrainer Julian Nagelsmann musste sich auf 26 Spieler festlegen und geht mit nominell drei Torhütern, neun Verteidigern, neun Mittelfeldspielern sowie fünf Stürmern ins Turnier. Das Trio im Tor wird angeführt von Manuel Neuer, dem ältesten Spieler im Kader. Marc-André ter Stegen und Oliver Baumann, der bislang noch kein Länderspiel bestritt, komplettieren das Trio im Tor. In der Verteidigung stehen die erfahrenen Joshua Kimmich und Champions-League-Sieger Antonio Rüdiger, Jonathan Tah vom Meister Bayer Leverkusen und Nico Schlotterbeck vom Champions-League-Finalisten Borussia Dortmund. Mit David Raum und Benjamin Henrichs von RB Leipzig sowie Robin Koch von Eintracht Frankfurt kommt Qualität auf internationalem Niveau hinzu und wird vom Überraschungsteam der abgelaufenen Bundesliga-Saison VfB Stuttgart durch Waldemar Anton und Maximilian Mittelstädt ergänzt.

Weltmeister Toni Kroos bringt mit 106 Einsätzen im DFB-Dress eine Menge Erfahrung mit und hat sich jüngst mit seinem sechsten Champions-League-Titel vom Klubfußball verabschiedet. Hinzu gesellt sich neben Kapitän Ilkay Gündogan, dem Deutschen Meister Robert Andrich, Chris Führich und Leroy Sané auch Pascal Groß, der bei der EM-Generalprobe gegen Griechenland sein erstes Länderspieltor erzielte. Im Mittelfeld tummeln sich aber auch die Jungspunde des Kaders: Jamal Musiala und Florian Wirtz sind beide Jahrgang 2003. Der Jüngste im Kader war ursprünglich Aleksandar Pavlovic übertroffen, der im Mai seinen 20. Geburtstag feierte und gegen die Ukraine sein Länderspiel-Debüt gab. Wegen eines Infekts fällt der Bayern-Jungstar allerdings fürs Turnier aus und wurde durch Emre Can (43 Länderspiele) ersetzt.

Frischlinge im DFB-Kader sind auch noch Deniz Undav (Debüt im März gegen Frankreich) und Maximilian Beier (Debüt gegen die Ukraine). Niclas Füllkrug hat zwar auch "erst" 16 Länderspiele absolviert, hat aber mit 11 erzielten Toren eine starke Quote im Nationaltrikot. Erfahrung im Sturm bringen Kai Havertz und Thomas Müller mit, der mit 129 Länderspielen die meisten Einsätze aller deutschen EM-Fahrer auf dem Konto hat. Mehr Infos zu den deutschen Nationalspielern im Kader gibt es hier

Apropos Thomas Müller...

In seinen 15 EM-Spielen hat Thomas Müller noch nie einen Treffer erzielt. Eine Rechnung habe er deswegen nicht offen, sagt Müller: "Aber ich würde natürlich gerne mal ein Tor bei einer EM schießen."

Wer leitet das Eröffnungsspiel?

Der erfahrene französische Schiedsrichter Clement Turpin leitet das Eröffnungsspiel der EM am Freitag in München zwischen Deutschland und Schottland. Unter der Leitung des 42-Jährigen hat die deutsche Auswahl noch nie verloren. Turpin pfiff bisher viermal die deutsche Mannschaft. Drei Siege und ein Remis stehen dabei zu Buche. Mit dem WM- und EM-Referee an der Pfeife gab es 2015 in der EM-Qualifikation ein 2:0 in Georgien, bei der EM 2016 ein 1:0 im Gruppenspiel gegen Nordirland und ein 1:0 im Jahr 2021 in der WM-Qualifikation in Rumänien. Zudem leitete Turpin das 2:2 in einem Testpiel gegen Argentinien 2019.

Was müssen Fans vor dem Stadionbesuch wissen?

Von der Anreise bis ins Stadion: Was für Fans in München vor Ort wichtig ist, ist in den Fan-Infos des DFB zu finden.

 Heim-EM: Das tut der DFB für seine Fans
14.06.2024 08:30 Uhr

Heim-EM: Das tut der DFB für seine Fans

Endlich es so weit: Nach 18 Jahren findet wieder ein großes Fußballturnier in Deutschland statt. Heute (ab 21 Uhr, live im ZDF und bei MagentaTV) startet die EURO 2024 mit dem Eröffnungsspiel der deutschen Nationalmannschaft in München gegen Schottland. Damit an den Spielorten für die deutschen Fans alles reibungslos funktioniert, gibt es auch bei der Heim-EM einige Aktionen und Anlaufstellen seitens des DFB.

Dazu zählen unter anderem die Fans-Welcome-Anlaufstellen, die es in allen zehn Host Cities gibt. Organisiert sind sie vom Fan- und Besucher*innen-Betreuungsprogramm der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS). Gefördert wird das Programm vom Bundesministerium des Innern (BMI) in Zusammenarbeit mit Football Supporters Europe (FSE). An den zehn Standorten gibt es unter anderem Informationen zur EM und zu den einzelnen Spielorten. Die Fans-Welcome-Anlaufstellen sollen Raum für Begegnung schaffen, wobei internationale Fans und Besucher*innen miteinander in Kontakt kommen können.

Speziell für die deutschen Fans gibt es außerdem die deutsche Fanbotschaft. Seit 1988 ist die Fanbotschaft eine zentrale Anlaufstelle für die mitgereisten Fans. So war die Fanbotschaft unter anderem auch bei den Weltmeisterschaften 2022 in Katar, 2018 in Sotschi und 2014 in Rio vor Ort. Die mobile Fanbotschaft wird gemeinsam von der KOS und dem DFB organisiert und ist die erste Anlaufstelle für die deutschen Fans an den unterschiedlichen Spielorten des deutschen Teams bei der EURO 2024.

Was macht die deutsche Fanbotschaft?

Die deutsche Fanbotschaft ist vor allem dazu da, den Fans vor Ort zu helfen und bei Fragen beratend zur Seite zu stehen. Dazu gehört auch die Telefon-Hotline, über welche die Fanbotschaft unter +49 151 16788 111 rund um die Uhr erreichbar ist. Über die Fanbotschaft können die Fans zudem an relevante Informationen kommen, die online oder in Print veröffentlicht werden.

Unter anderem zählt dazu das Fanmagazin "HELMUT". Das Magazin wird druckfrisch, gratis und werbefrei auf den Straßen und Plätzen der Spielorte verteilt. Inhaltlich bietet das Magazin eine bunte Mischung: HELMUT enthält informative Artikel, Unterhaltung und ist bei manchen Fans auch ein beliebtes Sammelobjekt.

Standorte und Öffnungszeiten der Fanbotschaft

Bei der Heim-EM wird die Fanbotschaft am 13.06. (14-20 Uhr) und 14.06. (11- 18 Uhr) beim Eröffnungsspiel in München am Odeonsplatz vor Ort sein. Nach dem Auftaktspiel gegen Schottland geht es für die DFB-Elf und die Fanbotschaft dann nach Stuttgart zum Karlsplatz (18.06. (10-18 Uhr) - 19.06 (10-15 Uhr)) und weiter nach Frankfurt an die Hauptwache (22.06. (12-22 Uhr) -23.06. (12-18 Uhr)).

Fanbetreuung im Stadion

Auch im Stadion finden Fans mit den drei DFB-Fanbeauftragten bei den Spielen der deutschen Nationalmannschaft Ansprechpersonen, die an ihren schwarzen Oberteilen mit der Aufschrift "Fanbetreuung" erkennbar sind. Auf DFB.de werden die Fan-Infos speziell für die Spiele mit deutscher Beteiligung veröffentlicht. Die telefonische Erreichbarkeit wird ebenfalls über die Telefon-Hotline der Fanbotschaft unter +49 151 16788 111 sichergestellt.

Fan Club Nationalmannschaft

Der Fan Club Nationalmannschaft bietet während der Euro eine breite Palette an Aktivitäten in den Fan Zones und an den Fan-Meeting-Points. Aktuelle Informationen werden auf der Webseite des Fan Club Nationalmannschaft veröffentlicht.

 EM: Die Heimatvereine der Nationalspieler
14.06.2024 08:15 Uhr

EM: Die Heimatvereine der Nationalspieler

Heute (ab 21 Uhr, live im ZDF und bei MagentaTV) ist es so weit: Die deutsche Nationalmannschaft startet in die Heim-EM mit dem Eröffnungsspiel gegen Schottland in München. Aber auch die Nationalspieler haben mal klein angefangen. Wo genau haben die Spieler ihre ersten Schritte am Ball gemacht? DFB.de mit einer Übersicht.

Viele Spieler sind dem Weg in den Profifußball über die Leistungszentren (LZ) gegangen. In diesen werden die optimalen Bedingungen zwischen schulischen Leistungen und dem Weg in Richtung Profifußball hergestellt. Nach den Anfängen in den Heimatvereinen ging es für die meisten Spieler in die Leistungszentren größerer Vereine.

13 Spieler an DFB-Stützpunkten

Das LZ von Bayern München besuchten Aleksandar Pavlovic, Jamal Musiala, Thomas Müller und Toni Kroos. Kroos spielte in der U 17 noch bei Hansa Rostock und wechselte erst im Sommer 2006 zur U 19 nach München. Bei Bayer Leverkusen spielten Benjamin Henrichs, Kai Havertz und Florian Wirtz im LZ. Auch Wirtz wechselte erst zur U 19 den Verein und ging vom 1. FC Köln nach Leverkusen.

13 Spieler waren an DFB-Stützpunkten. Mit fast vier Jahren trainierte Kapitän Ilkay Gündogan am DFB-Stützpunkt Gelsenkirchen am längsten an einem Stützpunkt. Benjamin Henrichs durchlief bis auf die U 20 jede U-Mannschaft des DFB und absolvierte von der U 15 bis zur U 21 satte 54 U-Länderspiele. Einzig Deniz Undav und Chris Führich spielten nie in einer U-Nationalmannschaft des DFB. Das zeigt, dass der Verband mit seinen Förderungsmaßnahmen die meisten Talente schon frühzeitig entdeckt und gezielt fördert. 

Die Übersicht der EM-Spieler

Torhüter

Manuel Neuer (FC Bayern München) – FC Schalke 04

Marc-André ter Stegen (FC Barcelona/Spanien) – Borussia Mönchengladbach

Oliver Baumann (TSG Hoffenheim) – FC Bad Krozingen

Abwehr

Waldemar Anton (VfB Stuttgart) – Mühlenberger SV – Stützpunkt Hannover (01.08.07-07.07.08)

Benjamin Hendrichs (RB Leipzig) – SpVg Porz-Gremberghoven

Joshua Kimmich (FC Bayern München) – VfB Bösingen – Stützpunkt Aldingen (12.09.05-08.07.08)

Robin Koch (Eintracht Frankfurt) – 1. FC Kaiserslautern – Stützpunkt Wittlich (02.07.07-16.07.10)

Maximilian Mittelstädt (VfB Stuttgart) – SC Staaken – Stützpunkt Charlottenburg (01.08.08-31.07.09)

David Raum (RB Leipzig) – TuSpo Nürnberg

Antonio Rüdiger (Real Madrid/Spanien) – VFB Sperber Neukölln – Stützpunkt Schöneberg (16.08.04-23.05.05)

Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund) – SG Weinstadt – Stützpunkt Fellbach-Oeffingen (13.09.10-07.05.13)

Jonathan Tah (Bayer Leverkusen) – Altona 93 – Stützpunkt Sachsenweg (20.02.07-14.07.09)

Mittelfeld/Angriff

Robert Andrich (Bayer Leverkusen) – FV Turbine Potsdam

Chris Führich (VfB Stuttgart) – SG Suderwich

Pascal Groß (Brighton & Hove Albion/England) – VFL Neckarau – Stützpunkt Pfingsberg-Hochstätt (02.02.04-31.07.04)

Ilkay Gündogan (FC Barcelona/Spanien) – SV Gelsenkirchen-Hessler – Stützpunkt Gelsenkirchen (20.08.01-30.06.05)

Toni Kroos (Real Madrid/Spanien) – Greifswalder SC

Jamal Musiala (FC Bayern München) – TSV Lehnerz

Emre Can (Borussia Dortmund) – Blau-Gelb Frankfurt - Stützpunkt Neu-Isenburg (01.07.2005 bis 01.07.2006)

Leroy Sané (FC Bayern München) – SG Wattenscheid 09

Florian Wirtz (Bayer Leverkusen) – SV Grün-Weiß Brauweiler

Maximilian Beier (TSG Hoffenheim) – ESV Kirchmöser – Stützpunkt Brandenburg (01.09.12-30.06.15)

Niclas Füllkrug (Borussia Dortmund) – TUS Ricklingen – Stützpunkt Hannover (23.08.04-28.06.06)

Kai Havertz (FC Arsenal/England) – Alemannia Mariadorf

Thomas Müller (FC Bayern München) – TSV Pähl

Deniz Undav (VfB Stuttgart) – TSV Achim 1860 – Stützpunkt Achim (03.09.07-02.06.08)

 Deutsche EM-Auftaktspiele: Viele Siege und nur eine Niederlage
14.06.2024 08:00 Uhr

Deutsche EM-Auftaktspiele: Viele Siege und nur eine Niederlage

Wenn Deutschland in eine Europameisterschaft startet, so lehrt die Historie, ist mit allem zu rechnen - nur nicht mit einer Niederlage. Das galt bis 2021, dann traf das DFB-Team auf den Weltmeister - und ins eigene Tor. Die Startbilanz aus 13 Turnieren: sieben Siege, fünf Unentschieden, eine Niederlage. DFB.de blickt vor dem Start in die Heim-EM heute (ab 21 Uhr, live im ZDF und bei MagentaTV) gegen Schottland auf 52 Jahre EM-Geschichte zurück.

Alles begann 1972 in Antwerpen gegen Gastgeber Belgien. Die Turniere bis 1980 hatten nur vier Teilnehmer, man startete gleich mit dem Halbfinale. Leichter als es das Ergebnis (2:1) aussagt, fiel der Sieg im ersten deutschen Endrundenspiel überhaupt, für den der damalige Torgarant sorgte: Gerd Müller traf mit Kopf und Fuß und bannte die Sorgen von Bundestrainer Helmut Schön, der auf die eigentlich "unbespielbare Steinwüste" im Stade Bosuil hingewiesen hatte.

1976: "Wir haben wieder einen Müller"

Vier Jahre später traf die deutsche Nationalmannschaft als amtierender Welt- und Europameister wieder auf den Gastgeber, der nun Jugoslawien hieß. Am 17. Juni 1976 ereignete sich in Belgrad vor 70.000 Zuschauern ein Fußballmärchen. Beim Stand von 1:2 wechselte Schön in einem der besten EM-Spiele aller Zeiten den Kölner Debütanten Dieter Müller ein, der nicht nur mit dem ersten Ballkontakt nach 40 Sekunden ausglich, sondern in der Verlängerung zwei weitere Tore erzielte. "Wir haben wieder einen Müller", freute sich Franz Beckenbauer nach dem 4:2-Sieg.

1980 in Italien war der Auftakt erstmals ein Gruppenspiel. Es bot Gelegenheit zur Revanche für das verlorene Finale 1976 gegen die Tschechen und die Deutschen nutzten sie. Karl-Heinz Rummenigge entschied ein mäßiges Eröffnungsspiel in Rom vor nur 10.500 Zuschauern per Kopfballtor zum 1:0-Endstand. Das Echo war dennoch fatal. Frankreichs Sportblatt L’Equipe schrieb: "Dieses Eröffnungsspiel war eines der unerträglichsten und zähesten aller Spiele dieser Art, von denen man seit fast 20 Jahren weiß, dass sie todlangweilig sind."

Ab 1984 drei Remis in Serie

1984 war es nicht besser und vom Ergebnis her noch schlimmer. Der Titelverteidiger und Portugal trennten sich in Straßburg 0:0, die Hitze galt als mildernder Umstand. Bundestrainer Jupp Derwall fand weitere Gründe: "Wir haben die Nervosität, Unruhe und Verkrampftheit gezeigt, wie sie im ersten Spiel üblich ist."

Es war das erste von drei Remis in Folge. 1988 in Düsseldorf gegen Italien und 1992 in Norköpping gegen die Russen (damals GUS) verhinderten jeweils Freistoßtore eine Niederlage. Die Weltmeister Andreas Brehme und Thomas Häßler retteten ein 1:1, Häßler erst in letzter Minute. Das Ausland war beeindruckt: "Sie verlieren nie", seufzte etwa Frankreichs L’Equipe.

Ab 1992: Pechsträhne deutscher Kapitäne

1992 begann die ominöse Pechsträhne deutscher Kapitäne: Rudi Völler schied mit gebrochenem Unterarm aus dem Turnier aus, 1996 erwischte es beim 2:0 in Manchester gegen die Tschechen (2:0) Jürgen Kohler am Knie schon nach neun Minuten. Andy Möller und Christian Ziege trafen schon vor der Pause. Im Endspiel (2:1) sahen sie beide Teams übrigens wieder.

Selbst bei der unbestritten schlimmsten EM aus deutscher Sicht wurde eine Niederlage verhindert. Das einzige Endrundentor 2000 in der Niederlande und Belgien rettete nach schwacher Leistung gegen Rumänien (1:1) einen Punkt. Torschütze: Mehmet Scholl. Der forderte: "Über dieses Spiel muss geredet werden. Wenn wir unsere Fehler nicht abstellen, dann sehe ich schwarz gegen England und Portugal." Er sah richtig, es blieb der einzige Punkt des Teams von Erich Ribbeck. Kapitän Oliver Bierhoff verletzte sich zwar nicht in diesem Spiel, aber im Training danach. Auch für ihn blieb es bei einem Einsatz. Dann endete der "Kapitänsfluch".

2004: Frühes Aus nach der Vorrunde

Auch 2004 stand ein 1:1 auf der Anzeigetafel, darüber aber freuten sich alle im deutschen Lager. Nach mühsamer Qualifikation nur in der Außenseiterrolle, holte das Völler-Team in Porto ein 1:1 gegen Mitfavorit Niederlande. Lange führte Deutschland durch einen Freistoßtreffer von Torsten Frings und ZDF-Kommentator Johannes B. Kerner meldete erfreut in die Heimat: "Hallo Deutschland, merkt ihr was? Die Aufstellung stimmt und die Einstellung auch." In der 79. Minute ließ Ruud van Nistelrooy den Traum vom Sieg platzen. Die Euphorie blieb: Die Bild-Zeitung titelte: "Europa, da sind wir wieder!" Dumm nur, dass es danach bergab ging und das zweite Vorrunden-Aus in Folge eintrat.

Ab 2008 fanden deutsche EM-Spiele unter der Ägide von Joachim Löw statt. Die ersten drei Starts wurden ausnahmslos gewonnen. 2008 in Klagenfurt schoss ausgerechnet Lukas Podolski sein Geburtsland Polen mit zwei Toren ab (2:0). 2012 köpfte Mario Gomez in Lwiw unmittelbar vor seiner geplanten Auswechslung das goldene Tor gegen Portugal (1:0). "Ich muss mit dem vierten Mann hart ins Gericht gehen. Ich wollte schon zwei Minuten früher wechseln, doch er hat so lange gebraucht", witzelte Löw nach dem Spiel.

In Erinnerung blieb auch eine absurde Debatte über den Torschützen, dem Mehmet Scholl, nun ARD-Experte, auf seine unverwechselbare Art Lauffaulheit unterstellte: "Ich hatte zwischendurch Angst, dass er sich wundliegt und mal gewendet werden muss."

2016: Schweinsteigers traumhafter Sprint

2016 in Lille gab es einen harten Kampf mit der Ukraine (2:0), eine spektakuläre Rettungstat von Jerome Boateng und zwei Kopfballtorschützen, die keiner auf der Rechnung hatte. Hummels-Vertreter Shkodran Mustafi erzielte das erste deutsche Turniertor und sein einziges im DFB-Trikot, Joker Bastian Schweinsteiger nach einem 30-Meter-Sprint in seinem Drei-Minuten-Einsatz das zweite. Hinterher war er "ein bisschen außer Atem".

Auch bei der kontinentalen EM 2020, die wegen der Pandemie ins Jahr 2021 verschoben wurde, traf zum Auftakt ein Weltmeister. Doch leider ins falsche Tor. Abwehrchef Mats Hummels wollte nur retten, was nicht zu verhindern war, und sorgte für Frankreichs 1:0 vor mäßig besetzten Rängen in München. Die Pandemie war noch nicht ganz überstanden, es war eine sehr spezielle EM. In Erinnerung blieb von diesem Spiel noch ein fliegender Flitzer von Greenpeace, der unmittelbar vor dem Anpfiff mit einem Motorgleitschirm auf dem Rasen landete und dabei zwei Zuschauer verletzte.

Das sollte sich am Freitag ebenso wenig wiederholen wie eine Niederlage - damit das 0:1 von 2021 die Ausnahme von der Regel bleibt und Deutschland wieder gut in eine EM startet.

 Turnierbilanz: Makellos gegen Schottland
14.06.2024 07:45 Uhr

Turnierbilanz: Makellos gegen Schottland

Das Torverhältnis aus 17 Länderspielen mit dem Auftaktgegner bei dieser Europameisterschaft beträgt 26:23. Das sagt allerhand über die deutsch-schottische Fußball-Geschichte: Immer war es knapp, die Kontrahenten schenkten sich nichts. Bei Turnieren sahen sie sich nur zweimal - das EM-Eröffnungsspiel heute (ab 21 Uhr, live im ZDF und bei MagentaTV) in München ist erst das dritte Duell. DFB.de blickt zurück auf zwei deutsche Siege, die teuer erkauft waren. Einen bei einer WM, einen bei einer EM. 

Bei der WM 1986 trafen sie sich in Mexiko zum zweiten Vorrundenspiel. "In allen meinen Kalkulationen hatte ich einen Sieg gegen Schottland eingeplant", sagte Teamchef Franz Beckenbauer hinterher – nachdem sein Plan aufgegangen war. Dabei hatte es in neun Duellen erst zwei Siege gegeben, der wichtigste 1969 in Hamburg (3:2) war hart errungen worden und öffnete den Weg zur ersten Mexiko-WM. 1986 waren sie beide in Mexiko. Deutschland war Vize-Weltmeister und Favorit, war gegen Uruguay aber mühsam ins Turnier gestartet (1:1). Die von Alex Ferguson trainierten Schotten standen nach dem 0:1 gegen Dänemark schon mit dem Rücken zur Wand und beklagten Ausfälle. Ferguson: "Schlimmer hätte es nicht kommen können. Ich muss meine gesamte Angriffsstrategie umwerfen. Und dabei müssen wir gegen Deutschland voll auf Sieg spielen und jedes Risiko in Kauf nehmen."

"Das kann nur der Rudi"

So begannen sie auch in Queretaro und gingen durch Gordon Strachan, der Schumacher mit einem noch abgefälschten Schuss ins kurze Eck überraschte, in Führung (18.). Ein früher Rückstand bei 38 Grad im Schatten – das wünscht sich keiner. Doch im Gegensatz zum Uruguay-Spiel fiel der Ausgleich fast im Gegenzug: über Pierre Littbarski und Klaus Allofs kam der Ball von links halbhoch zum sträflich frei stehenden Rudi Völler, der wuchtete ihn aus zwei Metern mit dem Knie ins Tor (23.). "Das kann nur der Rudi", brüllte sein stolzer Bremer Vereinstrainer Otto Rehhagel, in Mexiko Co-Kommentator für das ZDF, in sein Mikrofon.

In der Halbzeit sagte Franz Beckenbauer vor dem Herausgehen tatsächlich mal die oft zitierten Worte: "Geht’s raus und spielt’s Fußball!" Unverändert kamen beide Teams zurück. Aber schon nach fünf Minuten änderte sich jedenfalls der Spielstand. Völler dribbelte sich zunächst fest, kein Wunder bei gleich drei Gegenspielern. Eher zufällig trudelte der Ball zum frei stehenden Allofs und der traf auch in seinem zweiten WM-Spiel. Es war der Siegtreffer, der Schottlands Heimreise fast schon garantierte. Immerhin bekamen die Bravehearts ein Lob vom Kaiser: "Die Schotten waren der erwartet starke Gegner, der uns bis zum Schlusspfiff alles abverlangt hat."

"Wir schicken die Schotten am Montag nach Glasgow zurück"

Wie sechs Jahre später bei der EM in Schweden. In Norrköping traf man sich wieder zum zweiten Gruppenspiel und wieder hatte Deutschland zuvor 1:1 gespielt (gegen GUS) und Schottland 0:1 (gegen die Niederlande). Für Weltmeister Deutschland war ein Sieg Pflicht, zumal im letzten Gruppenspiel Europameister Niederlande wartete. Den Schotten ging es nicht besser, ein Punkt war das Minimalziel. Das Stadion war ausverkauft, aber nur selten hatte die DFB-Elf weniger Zuschauer bei einem Turnier: 17.638 wurden Zeuge eines harten Fights, knapp die Hälfte aus Deutschland.

Bei den seit 1990 von Berti Vogts betreuten Deutschen herrschte nach dem Fehlstart Alarm, erst in letzter Minute hatte ein Häßler-Freistoß eine Niederlage verhindert. Das Spiel war eines Weltmeisters nicht würdig gewesen, zudem hatte sich Kapitän Rudi Völler den Unterarm gebrochen und schon die Heimreise angetreten. "Schon auf der Rückfahrt wussten Rainer Bonhof und ich, wie und mit wem wir spielen werden", beruhigte Vogts die Heimat. An hochrangigen Alternativen mangelte es nicht: Andy Möller, Matthias Sammer und Jürgen Klinsmann kamen in die Elf, aus der Thomas Doll, Stefan Reuter und – notgedrungen – Völler wichen. Acht Weltmeister standen in der Elf, dazu Sammer als einziger Nationalspieler der ehemaligen DDR, Stefan Effenberg als einziger Bayern-Profi und Frankfurts Manfred Binz als Libero.

Vogts schwärmte vom "größeren spielerischen Potenzial" seiner Mannschaft und versprach: "Wir schicken die Schotten am Montag nach Glasgow zurück." Den ersten Nadelstich hatte allerdings Kollege Andy Roxburgh gesetzt: "Wir werden die Deutschen ausknocken."

"Abend der Brummschädel"

Damit sollte er gar nicht mal so falsch liegen. Das EM-Spiel von Norrköping ging als der "Abend der Brummschädel" in die Annalen ein, denn es gab mehr Kopfverletzungen als Tore auf deutscher Seite – und die verbuchte immerhin einen 2:0-Sieg. Der war hochverdient, wenn die Tore auch glücklich zustande kamen. Karl-Heinz Riedle schoss durch die Beine eines Verteidigers (30.) und Stefan Effenbergs abgefälschte Flanke schlug im langen Eck ein (47.).

Dafür landete manch gut gemeinter Schuss am Pfosten, wie der von Möller (59.) und der von Häßler (67.). Auch der Einsatz stimmte, alle eingesetzten Spieler hatten eine positive Zweikampfbilanz – bis auf Stefan Reuter. Der war nur vier Minuten auf dem Feld und wurde eines von drei Opfern schottischer "Treffer". Kaum eingewechselt, musste er mit blutender Platzwunde an der Stirn wieder raus, während der Schotte McCall weiter machen konnte. Reuters Wunde wurde zunächst geklammert, musste später mit fünf Stichen genäht werden. Mit einem Handtuch um den Kopf wurde er abgeführt, es war blutig und ZDF-Reporter Dieter Kürten fühlte sich an das Pokalfinale 1982 erinnert, als Bayerns Dieter Hoeneß mit blutgetränktem Turban weiter spielte. Kürten wusste zu berichten, dass es bei Platzwunden am Kopf "unglaublich viel Blutverlust" gebe.

Reuter war schon das zweite Opfer des Tages. Er war für Riedle gekommen, der im Luftkampf mit Gough einen Schlag auf die Nasenwurzel bekam. Auch der Stürmer war blutend vom Feld gegangen und merkte an: "Schlimmer können Schmerzen bei einem Nasenbeinbruch auch nicht sein." Schließlich wurde Guido Buchwald nach einem Zusammenprall, wieder mit Gough, kurz ohnmächtig und befand sich sogar in akuter Gefahr, weil er seine Zunge zu verschlucken drohte. Das wurde verhindert, und weil auch sein Ohr blutete, bekam er von Teamarzt Dr. Heß einen Turban gewickelt. Auch der war blutbefleckt. Dann trugen sie ihn mit drei Mann runter, Kapitän Andy Brehme packte mit an.

Mit allen Mitteln gegen das Vorrundenaus

Da nicht mehr gewechselt werden konnte, wollte Guido wieder rein, aber das ließen die Betreuer nicht zu. Reichlich benommen wurde auch er abgeführt, und Kürten sagte: "Gut, dass das Spiel bald zu Ende ist, sonst hätten wir hier bald ein richtiges Lazarett." In den letzten sechs Minuten in Unterzahl, rettete der Weltmeister den Vorsprung über die Zeit. Auch dank Torwart Bodo Illgner, der ein starkes Spiel machte. Buchwald hatte übrigens keine Erinnerung mehr an den Zusammenprall und so fragte man ihn besser mal nach seinem Namen. Antwort: "Na klar, ich bin der Jürgen Klinsmann." Ein Scherz im Hochgefühl eines teuer erkauften Sieges gegen eine Mannschaft, die sich mit allen Mitteln gegen das Vorrundenaus wehrte. Ohne Rücksicht auf (deutsche) Verluste. Aber die Zusammenstöße in der Luft waren unglücklicher Natur und taten auch den Schotten weh, sie bekamen nur eine Gelbe Karte für ein zu rabiates Tackling.

Immerhin: Sie zeigten sich als wahre Sportsmänner, indem sie im letzten Gruppenspiel die GUS 3:0 schlugen und damit Deutschland im Turnier hielten. Wo der Weg immerhin bis ins Finale führte - das dann aber Dänemark 2:0 gewann.

 Julian Nagelsmann: "Wir sind heiß"
13.06.2024 20:30 Uhr

Julian Nagelsmann: "Wir sind heiß"

Ein Tag ist es noch bis zum Start der EURO 2024 in Deutschland am Freitag (ab 21 Uhr, live bei MagentaTV und im ZDF), wenn die deutsche Nationalmannschaft in München gegen Schottland antritt. In der Abschluss-Pressekonferenz sprechen Kapitän Ilkay Gündogan und Bundestrainer Julian Nagelsmann über den ersten Gegner Schottland, die Erwartungen an das Turnier und das Gefühl in der Mannschaft.

Julian Nagelsmann über ...

... Auftaktgegner Schottland: Das ist eine gute Mannschaft, die vier oder fünf Spieler hat, die sehr wichtig sind für das Gesamtgefüge. Die Schotten haben eine sehr starke Mentalität und kämpfen um jeden Ball, sind aber auch im Ballbesitz stark. Wir müssen fokussiert bleiben, Flanken verhindern und darauf vorbereitet sein, dass die Schotten den Weg nach vorne suchen werden. Es wird entscheidend sein, wie wir ins Spiel kommen. Die Spieler sind bei 100 Prozent, wir haben Hunger und sind heiß.

... die Startelf: Wir haben eine klare Rollenverteilung, bei der jeder Spieler weiß, was auf ihn zukommt. Sollte jemand aus der ersten Elf nicht ganz so gut im Spiel sein, können wir gut darauf reagieren, die Qualität haben wir auf der Bank. Wir wollen den Spielern natürlich Sicherheit geben, aber auch klarmachen, dass starke Leistungen auch belohnt werden. Am Ende hat jeder Spieler eine Rolle, die er aber auch immer wieder untermauern muss.

... die vergangenen Turniere: Die Vergangenheit spielt für mich keine Rolle. Wir schauen nur auf dieses Turnier, wollen hier gut auftreten und unser Bestes geben.

... Druck vor dem Auftaktspiel: Es ist normal, dass man vor so einem großen Turnier etwas Drück verspürt. Am Ende ist es wichtig, mit dem Druck gut umzugehen und den Druck auch positiv zu nutzen. Wir genießen, was wir auf dem Platz machen. Unsere Spieler haben ja mal angefangen, Fußball zu spielen, weil sie das lieben. Und wenn man liebt, was man tut, dann ist das gut

Ilkay Gündogan über ...

... den Gegner Schottland: Ich erwarte ein sehr unangenehmes Spiel, viele Spieler kenne ich aus der Premier League. Ich glaube, sie haben eine sehr erfahrene Achse und werden sehr unangenehm sein, aber spielerisch auch gut mithalten. Wir wissen aber auch, was wir können und dass wir große Qualitäten haben. Ich bin mir sicher, dass wir das Spiel morgen gewinnen werden.

... das Gefühl in der Mannschaft: In der Kürze der Zeit hat es uns eher geholfen, dass der Trainer uns eine klare Marschrichtung gegeben hat und jedem von uns Rollen zugeteilt hat. Jeder ist sich seiner Rolle bewusst, das hilft uns sehr. Unter der Mannschaft herrscht Klarheit, aber auch eine gewisse Lockerheit, die der Trainer auf uns überträgt. Das gibt uns extrem viel Sicherheit. 

... über das Kapitänsamt bei einer Heim-EM: Es bedeutet mir natürlich unfassbar viel, das Team als Kapitän anzuführen. Im eigenen Land so ein Turnier zu spielen, ist eine Möglichkeit, die man nur einmal im Leben bekommt. Ich war 2006 damals selbst auf der Fanmeile und habe gefeiert und jetzt ist es eine unfassbare Ehre Deutschland zu vertreten. 

... über die Fan-Unterstützung: Ich glaube, dass die Grundstimmung erstmal positiv sein wird. Aber dann werden die Leute natürlich auch darauf schauen, wie wir spielen. Dieser Funke wird dann überspringen und dabei kann es uns nur helfen, von Anfang an Druck zu machen. Aber am Ende geht es allen voran darum, dass wir gewinnen. Ich glaube, das gilt für kein Spiel so sehr wie für das Erste.

Mutiger Schotten-Trainer vor Duell mit Deutschland
13.06.2024 18:38 Uhr

Mutiger Schotten-Trainer vor Duell mit Deutschland

Die schottische Fußball-Nationalmannschaft fühlt sich in ihrer Außenseiterrolle vor dem EM-Auftakt gegen Deutschland pudelwohl.

"Es ist ein schweres Spiel. Wir respektieren jeden, haben aber vor niemandem Angst. Deutschland hat eine gute Mannschaft, aber wir auch", sagte Trainer Steve Clarke vor dem Duell mit dem Gastgeber am Freitag (21:00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in München: "Wir glauben an uns, warum sollten wir sonst antreten?"

Der entspannt wirkende 60-Jährige eröffnete die Pressekonferenz in der Arena mit einem Scherz: "Viele Leute hier, muss wohl ein großes Spiel sein." Und zwar gegen einen starken Gegner, wie Clarke betonte. Deutschland sei zwar teilweise "runtergeredet" worden, Julian Nagelsmann aber sei es gelungen, "die beste Mannschaft zu finden".

Bei seinen Spielern verspüre er eine gewisse positive Anspannung, er selbst lasse die Größe des Spiels aber nicht an sich heran, betonte Clarke, "so bin ich. Es ist egal, ob es das Eröffnungsspiel ist, wir haben drei Spiele und wollen weiterkommen."

Dabei zählt er auch auf die Unterstützung der berühmten "Tartan Army". Dass so viele schottische Fans seine Auswahl begleiteten sei "toll und sehr wichtig für uns, wir wissen, dass sie bei jedem Spiel hinter uns stehen werden", sagte Clarke und ergänzte: "Wir hoffen, dass sich alle benehmen und Spaß haben werden."

 Felix Zwayer pfeift Italien gegen Albanien
13.06.2024 12:45 Uhr

Felix Zwayer pfeift Italien gegen Albanien

Der deutsche FIFA-Schiedsrichter Felix Zwayer wird bereits am zweiten Tag der EURO 2024 seine Premiere auf der großen Fußballbühne feiern. Der 43 Jahre alte Berliner kommt am Samstag (ab 21 Uhr, live in der ARD und bei MagentaTV) in der Vorrundenpartie zwischen Titelverteidiger Italien und Albanien in Dortmund zum Einsatz.

Assistiert wird Felix Zwayer von Stefan Lupp und Marco Achmüller an den Seitenlinien. Als Vierter Offizieller kommt Daniel Siebert, der zweite deutsche EM-Unparteiische, zum Einsatz. Als Video-Schiedsrichter sitzen Bastian Dankert und Christian Dingert im Leipziger VAR-Raum. Nur der zweite VAR-Assistent Rob Dieperink kommt aus den Niederlanden.

"Ich möchte meine bestmögliche Leistung bringen", sagte EM-Novize Zwayer, der bei der WM 2018 als Video-Schiedsrichter im Einsatz gewesen war, kurz vor der EM dem SID. "Wenn man im Tunnel steht und zu seinem ersten Spiel aufläuft, wird es sicher ein besonderer Moment sein. Ich hoffe auf eine tolle Atmosphäre."

 Tickets fürs Ungarn-Spiel in Düsseldorf
13.06.2024 10:00 Uhr

Tickets fürs Ungarn-Spiel in Düsseldorf

Zum Auftakt in die UEFA Nations League 2024/2025 trifft Deutschland am 7. September 2024 (ab 20.45 Uhr) in Düsseldorf auf Ungarn. Wer die DFB-Auswahl live erleben möchte, kann sich ab sofort sein Ticket sichern. Karten können im DFB-Ticketportal oder über die Tickethotline (Telefon: 069 90 28 38 48) erworben werden.

Sitzplatzkarten für die Partie in der MERKUR SPIEL-ARENA sind in verschiedenen Kategorien zwischen 25 und 115 Euro erhältlich (ermäßigt 18 bis 95 Euro). 10 Euro kosten die Tickets für Kinder bis einschließlich 14 Jahren in der günstigsten Kategorie und soweit verfügbar.

Zu den Tickets für Deutschland gegen Ungarn in Düsseldorf

Mitglieder des Fan Club Nationalmannschaft können Tickets über das DFB-Ticketportal oder die kostenlose Fan-Club-Hotline unter 00800 14 90 74 54 kaufen.

Die weiteren Gruppengegner der DFB-Auswahl in der Nations League sind die Niederlande und Bosnien-Herzegowina. Die vier Gruppensieger und Gruppenzweiten spielen vom 20. bis 25. März 2025 die neu eingeführten Viertelfinals. Das Finalturnier mit den vier Siegern dieser Duelle ist für den 4. bis 8. Juni 2025 terminiert.

Weitere Infos zum DFB-Ticketing gibt es im Ticketing-FAQ.

 Gulacsi: "Erwartungen der Fans sind groß"
12.06.2024 18:45 Uhr

Gulacsi: "Erwartungen der Fans sind groß"

Im zweiten Gruppenspiel am kommenden Mittwoch (ab 18 Uhr, live bei MagentaTV und in der ARD) der Heim-Europameisterschaft trifft die deutsche Nationalmannschaft auf Ungarn. Für Peter Gulacsi wird es ein besonderes Spiel: Der ungarische Torwart spielt seit neun Jahren für RB Leipzig in Deutschland. Mit DFB.de spricht der 34 Jahre alter Keeper über die EURO 2024, seine Erfahrungen mit Julian Nagelsmann und die ungarische Mannschaft, die seit 14 Spielen ungeschlagen ist.

DFB.de: Herr Gulacsi, Ungarn hat seine Qualifikationsgruppe gewonnen und war bis zum 1:2 gegen Irland kurz vor dem Turnierstart 14 Spielen in Serie ungeschlagen, ein neuer Rekord in der Geschichte Ihres Fußballs und aktuell euch europaweit. Was geht bei der EM?

Peter Gulacsi: Wir wollen realistisch und auf dem Boden bleiben. Dass wir uns direkt qualifiziert haben und nicht über Playoff-Spiele, ist ein schöner Erfolg.

DFB.de: Mehr nicht?

Gulacsi: Die wirklichen Härtetests stehen uns bevor, dann können wir sagen, zu was wir im Stande sind. Aber wir haben ein gutes Team zusammen, junge Talente, ältere, erfahrene Spieler, einen Top Trainer. Die Aussichten sind nicht schlecht, dass wir in der Konstellation zusammenbleiben und die WM-Quali angehen können. Uns dafür zu qualifizieren, das erste Mal seit 1986. Das wäre ein riesiger Erfolg!

DFB.de: Wo ordnen Sie sie ihr Team im europäischen Vergleich ein?

Gulacsi: Die Erwartungen der Fans sind groß, mindestens dass wir die Gruppenphase überstehen. Aber das wird nicht einfach. Die Gruppe mit Deutschland, der Schweiz und Schottland ist richtig stark. Vor allem kompliziert, weil jeder Gegner andere Stärken und Spielansätze hat.

DFB.de: Wie bewerten Sie den Gastgeber, sie haben zwei Jahre unter Bundestrainer Julian Nagelsmann trainiert?

Gulacsi: Man sieht, dass es bergauf geht und er eine sehr gute Mannschaft beisammenhat. Ich sage immer, wenn man die individuelle Qualität der Deutschen anschaut und dann auch noch mit einem Toptrainer an der Spitze, dann sind sie absoluter Titelfavorit.

DFB.de: Wer ist Ihr Geheimfavorit?

Gulacsi: Belgien.

DFB.de: Weil sie ebenfalls in Domenico Tedesco von einem Ihrer ehemaligen Trainer geführt wird?

Gulacsi: (lacht) Da ist was dran, Domenico ist ein Trainer-Ass. Dazu haben sie ein topbesetztes Team. Man muss nur schauen, dass unser Topstürmer bei RB (Lois Openda, Anm. Red.) im Nationalteam nicht gesetzt ist. Die haben auch eine sehr schöne Mischung aus Erfahrung, jung und talentiert.

DFB.de: In Ungarns Team gibt es eine Achse mit Ihnen im Tor, mit Ihrem Kabinenkollegen Willi Orban als Abwehrchef, mit ihrem ehemaligen Leipzig-Kollegen und früheren Red-Bull-Salzburg-Profi Dominik Szoboszlai in der Offensive. Wieviel RB steckt in Ungarns Nationalelf?

Gulacsi: Es hilft natürlich fürs Verständnis, aber auch für unsere Entwicklung. Vor ein paar Jahren standen wir tief, kompakt, haben gelauert. Jetzt wollen moderner sein, höher stehen, flexibler sein. Vor allem mehr Akzente im Spiel mit dem Ball setzen. Dafür ist die Achse nicht schlecht. Aber wir müssen realistisch sein: Wir sind immer noch in der Entwicklung und keine top, top Mannschaft, die andere Gegner dominieren kann. Gerade nicht die Gegner, die wir bei der EM haben.

DFB.de: Wie wollen Sie bestehen?

Gulacsi: Mit den bewährten Mitteln: dicht stehen, solide verteidigen, mit Leidenschaft kämpfen, schnell umschalten.

DFB.de: Das klingt ein bisschen nach Understatement. Sie haben in den vergangenen Jahren England 4:0 und 1:0 geschlagen, den DFB-Bezwinger Türkei jüngst 1:0, Serbien in der EM-Quali zwei Mal jeweils 2:1, Deutschland einmal 2:1.

Gulacsi: Wir glauben an unsere Stärke, das auf jeden Fall. Wir spielen seit sechs Jahren unter unserem Trainer Marco Rossi und haben uns Schritt für Schritt entwickelt. Wie schon gesagt, wir können ganz gut verteidigen, wir haben Teamgeist, sind taktisch sehr diszipliniert und haben jetzt auch individuelle Qualität. Also ja, Underdogs sind wir keine. Favoriten aber auch nicht.

DFB.de: Marco Rossi ist Italiener, aber seit 2011 im ungarischen Fußball tätig. Zwei Mal war er Trainer bei Honved Budapest, seit 2018 betreut er das Nationalteam. Das ist keine geradlinige Trainerkarriere. Was macht ihn besonders?

Gulacsi: Er ist durch und durch Italiener. Heißt, taktische Disziplin und Organisation auf dem Platz, das steht bei ihm über allem. Das hat er uns beigebracht. Zum Beispiel spielen wir seit fast fünf Jahren immer Fünferkette. Er ist vor allem aber ein richtig guter Mensch.

DFB.de: Wie äußert sich das?

Gulacsi: Er ist wie Carlo Ancelotti bei Real: Dass die Chemie im Team stimmt, hat bei ihm einen hohen Stellenwert. Das macht er überragend. Unter diesem Gesichtspunkt hat er uns auch zusammengestellt. Unser Teamgeist ist eine große Stärke von uns. Jeder kommt gern zu den Lehrgängen, den Spielen, und ob er spielt oder nicht ist absolut zweitrangig. Wir sind ein verschworener Haufen, auch auf der Bank.

DFB.de: Hat er Humor?

Gulacsi: (lacht) Den hat er. Aber er ist nicht unser Kumpel oder ein Kabinen-Spaßmacher. Er behandelt uns mit Respekt, aber eher väterlich. Er weiß genau, wann er auch streng oder fordernd sein muss. Gleichzeitig gibt er uns viel Freiheit. Und er sieht in uns nicht nur Fußballer. Als meine Frau schwanger war und wir einen wichtigen Ultraschall-Termin hatten, gleichzeitig aber auch ein Spiel in der Nations League, hat er mich nach Hause geschickt und gesagt: ‚Pete, das ist wichtiger!‘ Er hat nach meinem Kreuzbandriss auch nie gefragt: ‚Wann kannst du wieder spielen?‘, sondern: ‚Wie geht es dir?‘. Da war kein Druck drin. Er hat mich damals auch besucht, wir haben geredet, das war gut für die Seele.

DFB.de: Was kommt zu Marco Rossis Anteil am aktuellen Erfolg dazu?

Gulacsi: Wir haben an die zehn Spieler in den europäischen Topligen. Wenn jetzt noch zehn weitere dazu kommen, sind wir auf einem richtig guten Weg. Bis dahin fehlt uns ein wenig die Tiefe im Kader. Da müssen wir hin, dass wir mit Nationen wie Dänemark oder die Schweiz, die ähnlich groß sind, in puncto Kaderbreite und -tiefe gleichziehen.

DFB.de: Wie nehmen Sie die Stimmung im eigenen Land wahr? Sie sind ja nicht oft da.

Gulacsi: Ich erinnere mich, als unser neues Stadion gebaut wurde, haben die Leute gefragt: ‚Wozu brauchen wir das? Wir reißen im Fußball ja nicht viel.‘ Mittlerweile gehen die 65.000 Karten in zwei Stunden weg. Die Menschen sind unglaublich dankbar für unseren Fußball, unseren Erfolg. Das überträgt sich auf uns und ergibt eine unglaubliche Energie.

DFB.de: Sie sind mit 17 nach Liverpool gegangen, von dort nach Salzburg und später nach Leipzig: Wieviel Ungar steckt noch in Ihnen?

Gulacsi: (lacht) Das ist eine gute Frage. Ungarn ist meine Heimat, ist Familie, bedeutet Freunde, ist für mich zum Beispiel mein Haus am Balaton: Badelatschen, kurze Hose und den ganzen Tag am und im Wasser. Es ist Stolz für mein Land zu spielen, die Menschen, meine Landsleute. Und Langos ist es übrigens nicht (lacht).

DFB.de: Ungarns Nationalteam, die „goldene Elf“, war die bestimmende Mannschaft in Europa in den 40iger und 50iger Jahren. Spieler wie Puskas, Hidegkuti, Lorant, Grosics oder Kocsis sind Legenden des Weltfußballs. Viele ungarische Generationen mussten sich messen lassen – und sind daran gescheitert. Wie geht es Ihrer damit?

Gulacsi: Die neue Generation, auch die Fans, haben dieses Team nicht mehr spielen gesehen. Vor zehn Jahren haben wir viel öfter über die alten Zeiten gesprochen. Jetzt haben wir es geschafft, dass die Vergangenheit nicht mehr so im Vordergrund steht. Die goldene Elf war eine Legende, und wird es immer sein, aber sie ist nicht mehr so präsent.

DFB.de: Dominik Szoboszlai wird öfter mit Ferenc Puskas verglichen.

Gulacsi: Da haben wir’s. (lacht) So ganz verschwinden die Helden von früher nie.

DFB.de: Sein Vater hat einen immensen Anteil an der Entwicklung, die ihn voriges Jahr von RB nach Liverpool gebracht hat. Er hat für die Entwicklung seines Sohnes mit den FC Fönix Gold einen eigenen Verein gegründet, der mittlerweile in Bendguz Bolla einen zweiten Nationalspieler hervorgebracht hat. Wie schmal ist der Grat zwischen Unterstützung und väterlichem Überehrgeiz?

Gulacsi: Das kann ich nicht beurteilen. Aber ich kenne seinen Vater sehr gut. Sagen wir, es hat Szobo nicht geschadet.

 "Wir haben viel trainiert und Lösungen parat"
12.06.2024 15:15 Uhr

"Wir haben viel trainiert und Lösungen parat"

Zwei Tage sind es noch bis zum Start der EURO 2024 in Deutschland am Freitag (ab 21 Uhr, live bei MagentaTV und im ZDF) , wenn die deutsche Nationalmannschaft in München gegen Schottland antritt. Für Jamal Musiala und Florian Wirtz wird es die erste Europameisterschaft sein. Vor ihrem ersten Auftritt sprechen die beiden über ihre Erwartungen und ihre Rollen im Team.

Jamal Musiala über...

... seine Entwicklung: Seit der letzten WM habe ich auch körperlich schon Schritte nach vorne gemacht und mein ganzes Spiel verbessert. Es ist mein Ziel, mich von Jahr zu Jahr weiterzuentwickeln.

...seine Position: Es ist mir am liebsten, wenn ich die Sicherheit habe, dass ich von der Defensive abgesichert werde, dass ich mich frei bewegen kann. Ich habe mich in den vergangenen Länderspielen richtig wohlgefühlt.

... Freiheiten im Spiel: Defensiv erwartet der Trainer von jedem Spieler, dass er ins Gegenpressing geht und die defensiven Wege macht. Man muss immer schauen, was die Mannschaft braucht - einfach zu spielen oder ins Dribbling zu gehen. Dafür bekommt man ein Gefühl.

... Gegner Schottland: Wir sind sehr variabel, können durchwechseln und dem Gegner immer Probleme bereiten. Wichtig ist, dass wir uns darauf fokussieren, selbst gut zu spielen, dann wird Schottland mehr Sorgen wegen uns haben als wir wegen ihnen.

Florian Wirtz über...

... den Vergleich mit Podolski und Schweinsteiger: Die beiden sind Idole von früher, und man freut sich, dass man mit Spielern verglichen wird, die eine solche Karriere für Deutschland hatten. Wir wollen uns aber nicht in ihre Rollen zwängen lassen. Wir sind ein bisschen andere Spielertypen und versuchen, unsere Qualitäten auf den Platz zu bringen.

... die Vorbereitung auf das Eröffnungsspiel: Wir haben viel für das Spiel trainiert und Lösungen parat - egal, wie der Gegner steht. Jamal und ich sind Spieler, die Lösungen suchen und nicht leicht auszurechnen sind.

... sein Spiel: Ich fühle mich wohl, wenn ich um mich herum so gute Spieler habe. Wir können glücklich sein, dass wir immer gute Anspiele bekommen, aber wir wollen auch Drecksarbeit übernehmen.

... die verpasste WM 2022: Natürlich war das ein schwerer Rückschlag, dass ich vor der WM verletzt war. Ich habe mich damals mit dem Trainerteam abgesprochen, dass ich lieber die Reha weitermache, um wieder zu 100 Prozent fit zu werden. Die EM jetzt ist mein erstes Turnier und etwas Besonderes, vor allem im eigenen Land. Ich bin voller Vorfreude auf das erste Spiel gegen Schottland.

 Pavlovic verpasst EM - Can nachnominiert
12.06.2024 13:20 Uhr

Pavlovic verpasst EM - Can nachnominiert

Am Freitag (ab 21 Uhr, live bei MagentaTV und im ZDF) eröffnet die deutsche Nationalmannschaft in München mit dem ersten Gruppenspiel gegen Schottland (ab 21 Uhr, live im ZDF und bei MagentaTV) die Heim-Europameisterschaft. Krankheitsbedingt wird Aleksandar Pavlović dann nicht mehr im Kader stehen können. Für den Spieler vom FC Bayern München hat Bundestrainer Julian Nagelsmann heute Emre Can von Borussia Dortmund nachnominiert. Der 43-malige Nationalspieler und Confederations-Cup-Sieger von 2017 wird im Laufe des Tages im Team Base Camp in Herzogenaurach erwartet.

Bundestrainer Julian Nagelsmann sagt: "Wir wollen noch einen Sechser im Kader und haben uns deshalb dafür entschieden, Emre Can nachzunominieren. Er hat sofort seine Begeisterung und Bereitschaft geäußert, zur Mannschaft zu stoßen. Wir wollten noch einen Spieler im Kader haben, der viele Spiele absolviert hat, der weiß, mit dem Druck umzugehen. Er kann das Profil gut erfüllen, das wir jetzt gebrauchen können."

Pavlović hatte zunächst die Vorbereitung mit der Nationalmannschaft im Trainingslager im Weimarer Land und dann bei DFB-Partner adidas in Herzogenaurach absolviert und war beim 0:0 im Länderspiel gegen die Ukraine in Nürnberg zu seinem Länderspieldebüt gekommen. Nach dem finalen Testspiel vor Beginn der Heim-EM, dem 2:1 über Griechenland in Mönchengladbach, konnte Pavlović dann wegen eines Infekts nicht mehr zur Mannschaft stoßen.

 Kroos: "Wir haben eine große Verantwortung"
11.06.2024 15:30 Uhr

Kroos: "Wir haben eine große Verantwortung"

Auf Toni Kroos ruhen die Hoffnungen vieler Fans der deutschen Nationalmannschaft bei der Heim-Europameisterschaft. Am Freitag (ab 21 Uhr, live im ZDF und bei MagentaTV) geht die EURO 2024 los - und der Champions-League-Sieger von Real Madrid gibt sich vor dem Auftakt gegen Schottland zuversichtlich.

Toni Kroos über...

... das Auftaktspiel gegen Schottland: Das erste Spiel ist sehr, sehr wichtig, teilweise entscheidend. Das haben die letzten Turniere im Negativen gezeigt. Das letzte Turnier, bei dem wir das Auftaktspiel gewonnen haben, war 2016. Das Schottland-Spiel ist wichtig, aber nicht entscheidend. Für die Stimmung bei uns und im Land wäre es schön, wenn wir das Eröffnungsspiel erfolgreich bestreiten. Wir wissen, welche Art Gegner uns erwartet. Er kann unangenehm sein, ist physisch stark, verteidigt kompakt und spielt gute Konter. Wir sind mehr als gewarnt. Denn Schottland ist die Kategorie Gegner, mit der sich die Nationalmannschaft in den letzten Jahren sehr schwer getan hat. Es braucht uns niemand zu sensibilisieren, dass es ein sehr, sehr schweres Eröffnungsspiel wird. Ich will, dass das Turnier losgeht. Wir haben uns vorbereitet, uns besprochen. Wir fiebern darauf hin. Wir sind auf Freitag sehr gut vorbereitet. Das ist erstmal die Voraussetzung, um ein gutes Spiel zu machen.

... die deutschen Chancen: Wenn man die Qualität in unserem Kader sieht, weiß man, was möglich ist. Das haben wir in den letzten Spielen auch aufblitzen lassen. Das stimmt einen positiv. Wir sehen aber auch in Spielphasen, dass es Raum zu Verbesserungen gibt. Es gibt keine bessere Möglichkeit, als bei einem Turnier zu zeigen, dass wir gut spielen, eine gute Rolle spielen können. Es wird unausweichlich sein, dass wir die Phasen, in denen es nicht so gut funktioniert, auf ein Minimum reduzieren. Denn wir treffen auf Mannschaften, speziell wenn es Richtung K.o.-Runde geht, die einen mit einer Aktion aus dem Turnier werfen können. Dann ist das Turnier schneller vorbei, als wir wollen. Wir müssen einen Tick konstanter werden. Es gibt noch Steigerungspotenzial. Man muss nicht direkt fliegen und uns zu den Favoriten zählen. Aber wir wissen um das Potenzial, das wir haben, und dass wir in der Lage sind, jede Mannschaft zu schlagen.

... die richtige Balance nach der erfolgreichen Saison: Nach den vergangenen Wochen ist es wichtig umzuswitchen, den Kopf hierher zu bringen. Jetzt liegt der Fokus ganz klar auf dem Turnier. Spätestens nach unserer Anreise gestern. Jetzt ist nur noch Schottland im Kopf. Alles andere wird ins Hinterstübchen verschoben und irgendwann wieder herausgeholt.

... Druck beim Heimturnier: Ein Heimturnier ist immer spezieller. Man bekommt direktes Feedback vor der Haustür - egal ob positiv oder negativ. Deutschland ist ein begeisterungsfähiges Land, dementprechend haben wir eine große Verantwortung für die Stimmung im Land. Wir wissen, worum es geht. Es ist eine große Ehre, eine große Freude. Ich weiß nicht, wie viele Spieler Heimturniere spielen durften. Mit dem Wissen um diesen Druck ist es wichtig, diesen zu genießen, weil man privilegiert ist, ein solches Turnier spielen zu dürfen. Mit dem, was wir auf dem Platz machen, können wir die Stimmung positiv beeinflussen. Nach den letzten Turnieren haben wir etwas gut zu machen. Wichtig ist, das Ereignis zu genießen. Das ist eine gute Voraussetzung, um gut zu spielen.

... seine Führungsrolle: Es ist eine Gruppe, die nicht unbedingt geführt werden muss. Ich merke bei allen eine Riesenlust, den Eifer, Spiele zu gewinnen. Das ist die Basis, die da ist. Da muss man niemanden hinpushen. Richtung Spiel ist es eine besondere Situation, weil viele Spieler noch kein Turnier gespielt haben, was nach den letzten Turnieren aber kein Nachteil sein muss. Sie brauchen einen gewissen Halt, eine Sicherheit, die ich mit meinem Auftreten auf dem Platz geben kann. Am Ende brauchen wir genügend Spieler, um erfolgreich zu sein. Je mehr Spieler sich wohl fühlen, umso wichtiger. Es wird schwierige Situationen auf dem Platz geben, da müssen wir dann da sein. Es geht um die gewisse Ausstrahlung. Wichtig ist, dass das Gefühl auf dem Platz vermittelt wird, dass nichts dramatisches passiert ist, dass man in schwierigen Situationen da ist. Diese Situationen wird es im Laufe des Turniers geben. Dass sich die Mitspieler auf dem Platz wohl fühlen - so definiere ich Führung. Dass sie das spielen, was sie können. Und wenn es Zweifel gibt, "was mache ich mit dem Ball", - gib ihn mir. Wenn wir von elf Spielern auf dem Platz drei haben, die Zweifel haben, dann wird es nicht funktionieren. Aber ich bin überzeugt, dass wir das nicht haben werden.

... seinen Titelhunger: Natürlich bin ich hungrig, das ging mit der Rückkehr einher. Ich habe richtig Lust auf Erfolg. Ich habe im Kopf, das Turnier im Sommer zu gewinnen. Wenn ich diese Fantasie nicht hätte, hätte ich es nicht gemacht. Mit dem Champions-League-Sieg und der EM wäre das Ende fast schon zu kitschig. Ich würde es trotzdem nehmen. Ich bin hungrig genug. Ich möchte das Turnier spielen, weil ich es gewinnen möchte.

... Florian Wirtz und Jamal Musiala: Flo und Jamal sind sehr, sehr schwer zu greifen, im Eins-gegen-Eins überragend. Es sind Spieler, bei denen man als Verteidiger zweifelt. Ich glaube, dass es für beide wenige Limits gibt - wenn sie gesund bleiben und die Mentalität entwickeln, alles gewinnen zu wollen, und konstant performen. Weltklasse ist es nämlich erst, wenn du das über zehn Jahre machst. Beide bringen alles mit, um zehn, 15 Jahre oben mitzuspielen. Und da spreche ich nicht nur vom fußballerischen Können, sondern auch von der Einstellung und Mentalität. 

... das Sommermärchen 2006: Ich war wie das ganze Land auch im WM-Fieber. Es ist unser aller Ziel, mit unserem Fußball etwas auszulösen. Die Fans und Deutschland sind bereit für ein gutes Turnier. Jetzt liegt es ein ganzes Stück an uns.

 Pin-Spende: Über 2000 Euro für den guten Zweck
11.06.2024 14:15 Uhr

Pin-Spende: Über 2000 Euro für den guten Zweck

Bei den zwei EM-Vorbereitungsspielen unserer Männer-Nationalmannschaft gegen die Ukraine und Griechenland konnten in Nürnberg 702 Euro und in Mönchengladbach 1356,23 Euro durch den Verkauf der Spieltag-Pins eingenommen werden. Insgesamt kam eine Spendensumme von 2058,23 Euro zusammen. Der gesammelte Erlös kommen nach Rücksprache mit unseren Fan-Club-Betreuern Sebastian Kress und Tom Roeder dem „United Kiltrunners e.V.“ sowie der Ukrainehilfe in Köln zugute.

Die „United Kiltrunners e.V.“ haben es sich zur Aufgabe gemacht, den sozialen Zusammenhalt aller Generation, egal ob arm oder reich, zu festigen. Ihr Herz schlägt besonders für Senioren und Gehbehinderte. Sie verfügen über acht vereinseigene E-Rikschas sowie ein Golf-Cart mit acht Sitzplätzen. Mit den Rikschas werden Senioren direkt von ihrer Wohnstätte abgeholt und ihnen kostenlose Fahrten durch die Fürther Wiesengrund- und Stadtparkgebiete angeboten.

Die Ukrainehilfe in Köln bietet direkte und unmittelbare Unterstützung für die Menschen in der Ukraine, die unter dem Krieg leiden. Jede Spende kommt ohne Umwege direkt bei den Bedürftigen an. Das Engagement umfasst unter anderem die Bereitstellung von Lebensmitteln und medizinischer Versorgung.

 Fan-Club-Vorverkauf fürs Ungarn-Spiel
11.06.2024 10:00 Uhr

Fan-Club-Vorverkauf fürs Ungarn-Spiel

Mitglieder des Fan Club Nationalmannschaft können sich ab sofort Tickets für das UEFA Nations League-Heimspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Ungarn am 7. September (ab 20.45 Uhr) in Düsseldorf sichern. Der öffentliche Kartenvorverkauf startet am kommenden Donnerstag, 13. Juni, um 10 Uhr.

Für Fan-Club-Mitglieder gibt es wieder die 15 Euro-Tickets im Fanblock, der sich in Düsseldorf in den Blöcken 35-40 befindet. Außerdem können Fan-Club-Mitglieder auch Tickets in weiteren Kategorien erwerben, die zwischen 25 und 115 Euro (ermäßigt zwischen 18 und 95 Euro) kosten. 10 Euro kosten die Tickets für Kinder bis einschließlich 14 Jahren in der günstigsten Kategorie und soweit verfügbar. Eintrittskarten können im DFB-Ticketportal als print@home-Tickets und über die kostenlose Fan-Club-Hotline unter 00800 / 14 90 74 54 erworben werden:

Zu den Tickets für Deutschland gegen Ungarn

Fan-Club-Mitglieder können auch für Nicht-Mitglieder Tickets bestellen, im Fanblock dann allerdings nicht zum Sparpreis, sondern zum regulären Preis von 25 Euro (ermäßigt 18 Euro).

Wichtig: Beim Kauf müssen die Fan-Club-Mitglieder ihre Tickets über ihre Mitgliedsnummer personalisieren. Darüber werden sie nicht nur als Fan-Club-Mitglied identifiziert, sondern erhalten auf diesem Weg nach dem Spiel auch ihre Bonuspunkte.

Bonussystem für Fan-Club-Mitglieder

Zur Saison 2016/2017 hat der Fan Club ein Bonussystem eingeführt. Das heißt, Mitglieder sammeln beim Kauf von Tickets Punkte. Der Punktestatus wird bei der Verteilung von Karten herangezogen, wenn die Nachfrage das Angebot übersteigen sollte. So sollen die treuesten der treuen Fans belohnt werden. Das Konzept wurde gemeinsam mit den Fan-Vertretern erarbeitet. Informationen zum Bonussystem gibt es hier

Für einzelne Fan-Club-Mitglieder ist die Angabe auf maximal vier Tickets limitiert. Gruppen-Leader erhalten aus organisatorischen Gründen maximal 50 Tickets je Gruppe.